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Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

Hockey in der DDR (1965-1969/70)

Veröffentlicht von Frank Haustein | Abgelegt unter Hockey im Osten, News

Die Jahre von 1965 bis 1969/70 waren für den Sport in der DDR, darunter auch für den Hockeysport in der DDR, Jahre, in denen die Weichen für die künftige Entwicklung gestellt wurden. Das geschah zunächst noch auf der Grundlage einer gleichberechtigten Behandlung aller Sportarten. Mit dem s. g. DTSB Leistungssportbeschluss von 1969 erfolgte jedoch u. a. die Ausgrenzung des DDR-Hockeysports aus der Gruppe der vorrangig geförderten olympischen Sportarten und der DHSV musste im Rahmen dieser Degradierung in die s. g. Gruppe  „Sport II“  Konzepte entwickeln, die diesen veränderten Rahmenbedingungen gerecht wurden.  Die Jahre von 1965 bis 1969/70 waren somit entscheidende Jahre für das Verständnis der Entwicklung ab 1970.  Aus diesem Grund widme ich diesen Jahren ein gesondertes Kapitel.  Leider ist für diesen Zeitabschnitt die „Quellenlage“ dürftig. Insbesondere der Hockeyspiegel als „Organ des DHSV“ erschien nur sporadisch. Im Zeitraum vom 1.1.1966 bis zum 31.12.1969 erschien der Hockeyspiegel nur 8 mal, darunter im Jahr 1969 gar nicht. Als weitere Quellen standen mir u. a. zur Verfügung: Dokumente aus dem Generalsekretariat des DHSV, DHSV INFORMATION (ein als Ormig-Abzug von 1970 bis 1972 erschienenes Informationsblatt für DHSV -Funktionäre) sowie Zeitzeugeninterviews. Da diese Quellen aktuell z. T. nur mir zur Verfügung stehen, habe ich an einigen Stellen ausführlich und auch wiederholend zitiert. Insofern handelt es sich aus Zeitgründen sowie zur Sicherung der Publikation von Informationen aus den gen. Quellen bei den nachfolgenden Ausführungen lediglich um ein „Arbeitspapier“.

000 Hockey in der DDR 1965 – 1970

Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 8. März 2021 um 18:01 Uhr

Vorstellung unseres FSJlers – Fredrik Sujda

Veröffentlicht von Machine | Abgelegt unter News

Heute kann ich Euch nun den dritten und letzten FSJler vorstellen. Mit Laila und Larissa bildet Fredrik unser FSJ Trio, was uns seit September im Training als auch hinter den Clubkulissen sehr unterstützt. Fredrik sorgt immer für gute Laune und hat die kürzesten Witze auf Lager. Fredrik konnte ich letzte Woche vor’s Mikro bekommen, hier nun das Interview.

rotationhockey.de: Erzähl unseren Mitgliedern ein wenig über Dich und Deinen Hockeywerdegang
Ich bin 19 Jahre alt und komme aus Bad Oldesloe. Das ist eine Kleinstadt zwischen Lübeck und Hamburg. Ich habe mit 9 Jahren beim LBV Phönix in Lübeck angefangen Hockey zu spielen. Als ich 15 war, habe ich erstmal als Co-Trainer die D-Knaben trainiert und bin im Laufe der Zeit zu den C und später zu den B-Knaben gegangen. Dementsprechend hatte ich schon vor meinem FSJ einen Trainerschein.

rotationhockey.de: Wie geht es Dir aktuell in der Pandemie?
Da aktuell aufgrund der Pandemie nicht viel zu tun ist, nutze ich die freie Zeit um Berlin ein wenig zu erkunden, und mich über ein Studium nach meinem FSJ zu informieren. Trotzdem freue ich mich, wenn das Training wieder normal losgeht.

Welche Ziele hast Du bei Rotation und gibt es schon eine Planung für die Zeit nach dem FSJ bei uns?
Als Ziele habe ich mir gesetzt, mich sowohl als Spieler als auch als Trainer weiterzuentwickeln, und eine Menge von den anderen Trainern zu lernen. Sowohl was Kreativität in der Trainingsgestaltung als auch den Umgang mit Kindern angeht.

Und ich möchte natürlich ein Spiel für die 1. Herren machen :)

Nach dem FSJ möchte ich auf jeden Fall studieren, wo und was weiß ich allerdings noch nicht genau.

Wir hoffen, dass wir bald wieder auf den Platz zurückkehren können und ich wünsche viel Spaß in unserem Club.

Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 25. Februar 2021 um 10:29 Uhr

Vorstellung unserer FJSlerin – Larissa Kabel

Veröffentlicht von Machine | Abgelegt unter News

Nachdem ich letzte Woche Laila im Interview hatte, kann ich Euch diese Woche eine weitere FSJlerin vorstellen. Larissa hat im Gegensatz zu allen bisherigen FSJlern eine etwas andere sportliche Vita. Viel Spaß beim Lesen.

rotationhockey.de: Erzähl unseren Mitgliedern ein wenig über Dich und Deinen Hockeywerdegang
Ich bin Larissa, 18 Jahre alt und komme aus Berlin. Ich wohne zusammen mit meinen Eltern und meinem älteren Bruder im Süden von Berlin.

In meinem Leben habe ich schon viele verschiedene Sportarten ausprobiert, wie z.B. Schwimmen, Reiten, Tennis oder Ballett. Als ich 6 Jahre alt war wollte ich eigentlich mit Fußball anfangen.
Bei dem Verein, wo meine Eltern mich anmelden wollten, gab es allerdings keine Mädchenmannschaft für diese Altersklasse. Sie gaben uns den Tipp, dass es nebenan einen Hockey Verein gibt wo ich mal vorbeischauen kann.
Und so habe ich als D Mädchen beim STK mit Hockey angefangen. Dort habe ich 10 Jahre lang gespielt und schließlich mit dem Hockey aufgehört, da ich mit Cheerleading angefangen habe und aus zeitlichen Gründen mich für nur einen Sport entscheiden musste.

rotationhockey.de:  Wie geht es Dir aktuell in der Pandemie?
Es ist natürlich nervig sich nicht mit Freunden treffen zu können oder auf Reisen gehen zu können, allerdings genieße ich die ruhige Zeit auch. Ich habe das Gefühl, dass ich mich mehr auf mich konzentrieren kann und in der Zeit viel kreativer geworden bin. Klar gibt es auch mal Tage an denen ich mich langweile, aber ich arbeite daran einen möglichst geregelten Tagesablauf zu gestalten, damit ich immer etwas zu tun habe.

rotationhockey.de:  Welche Ziele hast Du bei Rotation und gibt es schon eine Planung für die Zeit nach dem FSJ bei uns?
Da ich bei Rotation zum ersten Mal Trainerin einer Hockeymannschaft bin, hoffe ich das ich viel aus der Zeit lernen und mitnehmen kann. Ich freue mich über die Zeit, die ich auf dem Platz mit den Leuten verbringen kann und  bin auch froh wieder zurück beim Hockey zu sein und den Trainingsbetrieb mal aus einer anderen Perspektive zu erleben.

Nach dem FSJ möchte ich entweder zur Polizei gehen und im Bereich der Kriminalpolizei arbeiten oder ein Studium im Bereich Musical / Choreografie / Bühnenbild anfangen.

rotationhockey.de:  Du bist als einzige FSJlerin nicht mehr aktive Spielern. Wie kam es dazu und was ist momentan Deine Lieblingssportart?
Ich habe 2016, parallel zum Hockey, mit Cheerleading angefangen und habe gemerkt das der Sport mich ebenfalls sehr interessiert.
2018 habe ich mit Hockey aufgehört, da sich die Trainingszeiten beider Sportarten überschnitten haben. Ich habe mich fürs Cheerleading entschieden, da es einerseits was Neues für mich war und ich schon immer ein großes Interesse für Akrobatik / Turnen / Tanzen hatte, was in dem Sport großartig vereint wird.

Demnach ist Cheerleading momentan meine Lieblingssportart.
Allerdings wird Hockey auch immer einen Platz in meinem Herzen haben.

Es ist toll, dass Larissa Teil unseres dreiköpfigen FSJler Teams ist und ich wünsche weiterhin viel Spaß in unserem Club. Rolle Rolle!

Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 15. Februar 2021 um 18:16 Uhr

Vorstellung unserer FSJlerin – Laila Papapetrou

Veröffentlicht von Machine | Abgelegt unter 2. Damen, News

Es ist jetzt schon eine Weile her, dass Laila im September nach Berlin gekommen ist und ihr FSJ bei Rotation begonnen hat. Durch Corona sind ihr natürlich sehr viele von Euch noch nicht über den Weg gelaufen, deshalb hatte ich Laila die Tage vor’m Mikrophon und habe eine kurzes Interview mit ihr geführt.

rotationhockey.de: Erzähl unseren Mitgliedern ein wenig über Dich und Deinen Hockeywerdegang
Ich bin Laila, 19 Jahre alt und komme aus Frankfurt am Main und habe eine ältere Schwester. Hockey spiele ich schon seit 13 Jahren. Ich bin damals durch einen Freund auf den Sport gekommen. Davor habe ich alle möglichen Sportarten ausprobiert. Von Schwimmen über Fußball zu Tanzen, doch keine der Sportarten hat mir so gut gefallen, wie Hockey. Angefangen habe ich bei SC Frankfurt 1880 und habe dann als B-Mädchen zu TGS Vorwärts Frankfurt gewechselt, wo ich immer noch als Damenspielerin aktiv bin. Beim Hockey sind tolle Freundschaften entstanden, denn Mannschaftssport schweißt wortwörtlich zusammen.

Bei TGS habe ich seit 2018 die Ds und Cs als Co-Trainerin betreut, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich fand es toll zu sehen, wie sich die Kinder entwickeln und immer besser werden.

rotationhockey.de: Wie geht es Dir aktuell in der Pandemie?
Mir geht es soweit ganz gut. Ich glaube es geht jedem ähnlich. Wir würden alle lieber unseren normalen Alltag zurückbekommen und mal wieder richtig Sport machen, Freunde treffen und etwas unternehmen.

Umso froher bin ich, dass ich in einer WG lebe und es hier nie langweilig wird. Wir vertreiben uns die Zeit sehr gut mit gemeinsamen Spiele-Abenden, Kochen, Backen oder Spaziergängen.
Und wenn es doch mal langweilig wird, rufe ich Freunde oder Familie an oder zeichne etwas.
Ich hoffe trotzdem, dass wir uns alle ganz bald wieder auf dem Platz sehen können und wieder ein bisschen mehr Normalität eintritt.

rotationhockey.de: Welche Ziele hast Du bei Rotation und gibt es schon eine Planung für die Zeit nach dem FSJ bei uns?
Ich wünsche mir eine spannende und aufregende Zeit bei Rotation und möchte vor allem neue Erfahrungen sammeln, als Trainer mein Wissen weitergeben, selber noch dazulernen und mich weiterentwickeln und natürlich Spaß haben.
Zudem möchte ich neue Leute kennenlernen und mit Larissa das Projekt Clubraum weiter angehen.
Außerdem möchte ich bei den Damen spielen und alle mal persönlich kennenlernen, sobald dies wieder möglich ist.

Nach dem FSJ möchte ich gerne Grundschullehramt in Heidelberg, oder Medizintechnik studieren.

Wir freuen uns sehr, dass Laila bei uns ist und wünschen Ihr weiterhin eine tolle Zeit im Club und unserem tollen Kiez. Rolle Rolle!

Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 8. Februar 2021 um 17:59 Uhr

Vor 18 Jahren – Erste Hallen-WM in Leipzig

Veröffentlicht von Frank Haustein | Abgelegt unter News

18 Jahre ist es her als in Leipzig vom 5.2. bis 9.2. 2003 die erste Hallenhockey-WM stattfand. Wir von RPB hatten zwei Busse gechartert und waren mit 50 RPB-Fans dabei. Die Endspiele fanden vor der mit 6000 Zuschauern restlos ausverkauften Sportarene Leipzig statt. Unsere Herren und Damen standen im Finale. Beide Teams gewannen den ersten WM-Titel; die Herren im Finale gegen Polen mit 7:1 und die Damen im Finale mit 5:2 gegen die Niederlande. Nachstehend drei Fotos, die ich in meiner Fotokramkiste gefunden habe. 

Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 8. Februar 2021 um 11:28 Uhr