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Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

Zwei Aufstiege, Club des Jahres 2016, ein Sommerfest und noch zwei Aufstiege

Veröffentlicht von m.wahl | Abgelegt unter News

Endlich ist der Preis da: Rotation wurde zum „EHF Club of the Year 2016“ geehrt
(Hintere Reihe von links: BHV-Präsident Jürgen Häner, stellv. Abteilungsleiter Michael Wahl, EHF-Vizepräsident Jorge Alcover, Abteilungsleiterin Heike Deutschmann, Staatssekretär Christian Gaebler, DHB-Präsident Wolfgang Hillmann, Finanzwart Rotation Gesamtverein Werner Müller)

Auf unserem Sommerfest gab es gleich drei gute Gründe zu feiern:
Den Doppelaufstieg der 1. Herren und 1. Damen, sowie die Ehrung zum „Club des Jahres 2016“ durch den Deutschen- und Europäischen Hockeybund.
Und die rotationer Erfolgsgeschichte geht direkt weiter: Am Sonntag machten auch die 2. und 3. Herren den Aufstieg in ihren Ligen perfekt. Was für ein Wochenende! Was für ein Beweis für die wunderbare Entwicklung, die Rotation genommen hat und von der alle Ehrengäste am Samstag begeistert sprachen.
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1 Kommentar » Veröffentlicht am 17. Juli 2017 um 15:13 Uhr

Weitere Traineroffensive bei Rotation Prenzlauer Berg Berlin

Veröffentlicht von Machine | Abgelegt unter News

Ella-Kay-Eroeffnung (33) Wir, die SG Rotation Prenzlauer Berg, suchen ab sofort weitere Verstärkung für unser 30-köpfiges Trainerteam. Mittlerweile zählen wir knapp 650 Mitglieder und sind somit einer der mitgliederstärksten Hockeyvereine in Berlin.
Mit der Auszeichnung als „EHF Club of The Year 2016“ wurden wir jüngst für unsere Vereinsentwicklung und Jugendarbeit ausgezeichnet. Ansporn genug hier weiter zu investieren.
Zur Unterstützung des aktuellen Trainerteams suchen wir sowohl im Kinder-Jugendbereich als auch im Erwachsenen Bereich Trainer wie folgt:
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Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 6. Juli 2017 um 13:30 Uhr

Hockey – eine Zeitreise Teil VI: Hockey „mit ohne“ Hand und Fuß

Veröffentlicht von Frank Haustein | Abgelegt unter News

Meine bisherigen Beiträge zeigen, dass Hockey sich im Laufe der Zeit gewandelt hat. Früher durfte beim Hockeyspiel die Hand zur Hilfe genommen werden. Mein letzter Beitrag zeigt das bis 1968 erlaubte Einrollen des Balles mit der Hand. Bis dahin durfte in dieser speziellen Spielsituation die Hand somit aktiv zum Spielen (quasi zum Passen) des Balles eingesetzt werden. Noch bis 1983  war es beim Feldhockey jedem Spieler erlaubt, den Ball mit der Hand zu stoppen und zwar sowohl am Boden wie auch in der Luft.  In der Broschüre „Hockey: indisch dargestellt“ von M.N.Masud aus dem Jahr 1937 ist unter der Überschrift „Stoppen des Balles mit der Hand“ zu lesen: „Auf holprigem und unebenem Boden  sind die Hände zum Stoppen des Balles sehr nützlich.“

Da das Stoppen eines hohen Balles über Schulterhöhe mit dem Schläger wegen Stockfehlers nicht erlaubt war, wurden insbesondere hohe Bälle mit der Hand gestoppt. Dazu hieß es im DHSV-Regelbuch aus dem Jahr 1977: „Ein Spieler darf den Ball mit der Hand anhalten oder fangen. In letzterem Fall muss der Ball sofort losgelassen werden und zum Spiel freigegeben werden.“ Ein mit der Hand hoch angehaltener Ball musste nach dem Handstoppen sofort senkrecht zu Boden fallen.

Im Hallenhockey war es dann noch bis 1992 allen Spielern erlaubt den Ball mit der Hand anzuhalten oder zu fangen (§12 II e der Hallenhockeyregeln). Dieses  Handstoppen des Balles wurde vor allem beim Stoppen von Bällen nach der Hereingabe einer Ecke angewandt. Von diesem Eckenstoppen per Hand habe ich nachstehendes Titelblattfoto des Hockeyspiegels. Der Hockeyspiegel war die monatlich erscheinende „Hockeyzeitung“ des Hockeyverbandes der DDR.

Heute ist es nur noch dem Torwart erlaubt, den Ball mit der Hand zu stoppen.

In der Titelüberschrift ist von Hand und Fuß die Rede. Diesen Titel habe ich gewählt, weil bis 1938 der Ball auch mit dem Fuß oder einem anderen Körperteil gestoppt werden durfte.

Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 15. August 2017 um 20:52 Uhr

Hockey – eine Zeitreise Teil V: Indisch einrollen

Veröffentlicht von Frank Haustein | Abgelegt unter News

Wenn der Hockeyball die Seitenlinie in vollem Umfang überschritten hat wird das Spiel mit einem Einschlagen des Balles fortgesetzt. So steht es im § 7.3 des Hockeyregelwerkes. Wie in meinem letzten Beitrag dargestellt, war das nicht immer so.  Bis 1968 wurde der Ball zur Wiederaufnahme des Spieles eingerollt. Wie dieses Einrollen zu vollziehen war, hatte ich dargestellt. Anhand der nachstehenden Videosequenz könnt ihr euch ein Bild von dieser damaligen Eigenart des Hockeyspiels machen. Demonstriert werden drei Einrollvarianten durch den ehemaligen indischen Nationalspieler Swarop Singh, der 1956 Gastrainer beim SC Motor Jena war.

 

Anmerkung zum SC Motor Jena:

Sportclubs wurden 1954 in der DDR mit dem Ziel gegründet, die leistungsstärksten Hockeyspieler und die besten Trainer in diesen Clubs zusammenzufassen, um so den Leistungssport zu fördern. 1955 wurden beim SC Motor Jena und dem SC Rotation Leipzig zwei solcher Leistungszentren für Hockey geschaffen.

 

 

1 Kommentar » Veröffentlicht am 10. August 2017 um 13:41 Uhr

Hockey – eine Zeitreise Teil IV: Die Einroll-Linie markierte einen Korridor von 7 Yards = 6,40m

Veröffentlicht von Frank Haustein | Abgelegt unter Hockey-Route 54 · Unsere Clubgeschichte, News

Ich nutze das Sommerloch, um wieder   in alten Hockeygeschichten zu kramen. Kürzlich fiel mir das Programmheft der Olympischen Spiele 1956 in Melbourne in die Hände. Ich habe dieses Heft in den Unterlagen des damaligen Präsidenten der Sektion Hockey der DDR Fritz Staake gefunden, der in Melbourne den  DDR-Hockeysportverband auf dem FIH Weltkongress vertrat und der zugleich als Schiedsrichter im Olympischen Hockeyturnier zum Einsatz kam.

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Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 8. August 2017 um 19:15 Uhr

Saisonrückblick der Zweiten Damen: Bester Vize weit und breit

Veröffentlicht von Tina Hähn | Abgelegt unter 2. Damen

Im letzten Saisonspiel wird Z88 II auswärts 3:0 geschlagen

Ist zwar schon ein paar Tage her, aber irgendwie sind wir doch grad alle im Sommerurlaub – selbst die „Hiergebliebenen“, oder? Aber natürlich soll die vergangene Saison der Rotationer 2. Damen nicht so ganz ohne Deckel bleiben und hier nochmal kurz besprochen … pardon – beschrieben werden. Nach all den Aufstiegen im Rotationer Erwachsenenbereich ist es ja fast schon beruhigend, dass es auch noch „bodenständige“ Teams gibt, auch wenn´s am Ende waaaahnsinnig knapp war. :zunge:

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Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 31. Juli 2017 um 17:08 Uhr

Hockey – eine Zeitreise Teil III: Der „7-m“ folgt dem Torbully

Veröffentlicht von Frank Haustein | Abgelegt unter Hockey-Route 54 · Unsere Clubgeschichte

Meine letzte Hockeyzeitreise war dem Bully gewidmet. Das Bully fristet heute nur noch ein rudimentäres Dasein als einmaliges Kreuzen der Hockeyschläger zweier sich gegenüber stehender Spieler zur Wiederaufnahme des Spiels nach einer durch den Schiedsrichter verhängten Spielunterbrechung. In früheren Jahren war das Bully mit dem 3-maligen Kreuzen der Hockeyschläger ein charakteristisches Spielelement in ganz verschiedenen Spielsituationen.

So wird kaum noch jemand wissen,  dass es bis 1961 keinen 7-m gab, sondern dass stattdessen ein Strafschlag –auch Tor- oder Strafbully- genannt ausgeführt wurde. Dieses Torbully wurde (analog dem heutigen 7-m Ball) verhängt wenn ein Verteidiger innerhalb des eigenen Schusskreises durch einen absichtlichen Fehler ein Tor verhindern will oder durch einen unabsichtlichen Fehler ein wahrscheinliches Tor verhindert.

Das Torbully wurde 2,75 m vor der Mitte der Torlinie ausgeführt, und zwar von dem verteidigendem Spieler (das konnte auch der Torwart sein), der den o. g. Verstoß beging und einem beliebigen Spieler der angreifenden Mannschaft. Diese Spieler kreuzten 3* die flache Schlägerseite. Beendet wurde das Torbully entweder durch ein Tor des Angreifers oder wenn der Ball -ohne das ein Tor erzielt wurde-  den Schusskreis verlassen hatte. Während der Durchführung des Torbullys mussten alle anderen Spieler sich hinter die Viertellinie begeben.

Den heute bekannten 7-m Ball gibt es also erst seit 1961. Er wird übrigens nicht 7 m vor der Torlinie, sondern 7,31 m vor der Torlinie ausgeführt. Über diese „krummen Hockeymaßen“ werde ich später etwas schreiben.

Zum Torbully habe ich in meinem Hockeyarchiv gleichfalls etwas gefunden. Viel Spaß beim Blick in die Hockeyvergangenheit.

 

 

Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 27. Juli 2017 um 19:28 Uhr

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