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Ich kann das weitergeben , was mir beigebracht wurde

Marie Ries – eine unserer Nachwuchstrainer*innen

Es ist Zeit endlich mal jemanden aus der großen Schar unserer Nachwuchstrainer*innen vorzustellen. Es hat sich bewährt, dass wir nun schon über viele Jahre aus dem Kinder- und Jugendbereich interessierte und motivierte Spieler und Spielerinnen ansprechen, um sie für eine ehrenamtliche Übungsleitertätigkeit zu gewinnen, sie schrittweise als Übungsleiter ausbilden und an eine Trainertätigkeit heranführen und sie so auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fordern und fördern. Eine diese Nachwuchsübungsleiterinnen ist Marie Ries. Auf Marie bin ich aufmerksam geworden als sie 2020 während der Coronazeit (damals als C-Mädchen) mit einem Video an unserer Club-Challenge teilnahm. Ich bin neugierig, was Marie uns im folgenden Interview berichtet:

Hallo Marie,

Während der Coronazeit hast du an unserer Club-Challenge mit einem Video teilgenommen. Ich hatte dir damals für dein tolles Video gedankt. Nun ist es an der Zeit, mal zu schauen, was sich in den zurückliegenden drei, vier Jahren getan hat. Du spielst inzwischen mit der wU14 in der Berliner Meisterschaftsrunde und bist –was mich besonders beeindruckt- inzwischen Nachwuchsübungsleiterin bei unseren Minis U6. Das ist für mich Anlass mich  bei dir nach deinem Hockeywerdegang zu erkundigen und ich hoffe, du gibst mir keinen Korb und hast Lust, mir nachfolgende Fragen zu beantworten: 

Durch meine Mutter im Jahr 2015 also mit 5 Jahren bei den Minis mit Annett (Frühling) als Übungsleiterin.

Bei den Minis war Annett immer für mich da. Bei ihr habe ich mich immer willkommen und wohl gefühlt und habe so meinen Platz in der Mannschaft gefunden.

Bei den D-Mädchen/wU08 habe ich durch Freddies (Püllenberg) freundliche und spielerische Anleitung richtig Spaß am Hockey Spielen gefunden. Dazu konnte unser Team mit ihr „Pferde stehlen“ auf tollen Team Aktionen wie ein Besuch bei Karls Erdbeerhof, das ist mir in total guter Erinnerung geblieben.

An Jojo (Johannes Zucht) und die wU10 Zeit erinnere ich mich kaum. Da hatten wir ja so viele Corona-Einschränkungen, die mich echt demotiviert haben. Der Rotation Video-Wettbewerb war eine super Idee, denn außer dem konnte ich mich daheim nur wenig motivieren, Hockey zu spielen.

Nach der langweiligen Corona Zeit habe ich mich für die wU12 schon auf das Training mit Fabi (Kühne) und Tina (Hähn) gefreut. Meine Schwester Nora 2007er Jahrgang hat mir viel von den beiden erzählt. Die beiden sind immer gut gelaunt, haben gute Musik dabei und schaffen eine tolle Stimmung beim Training und Spiel. Dabei haben wir konzentriert gearbeitet und echt viel gelernt.

Nachdem mich zum Ende der wU12-Zeit ein größerer Teil meiner 2010er Mannschaft verlassen hat, war ich nur lustlos bei der wu14 dabei. Zunächst hat Paul (Koch)  mich dann aufgenommen und (: individuell sehr weit gebracht und gefördert. Er hat immer gute Laune, ist fair und fordert streng konzentriertes Arbeiten.

Als Sven (Kröning) die wU14 übernahm haben Paul und Sven mein Mindset ins Positive entwickelt und ich konnte mich wieder auf das Spielen in der Meistermannschaft einlassen und dort eine neue feste Mannschaft finden. 

Sven macht gutes Training, coached mich in meiner persönlichen Entwicklung und ich fühle  mich immer gehört und ernst genommen.

Meine schönsten Erlebnisse sind immer wieder

-Die Turniere außerhalb Berlins. Die ersten Reisen waren für mich eine enorme Herausforderung, weil ich mich nicht so gerne ohne meine Lieblings-Freundinnen unter die neue Mannschaft gemischt habe. Inzwischen habe ich großen Spaß und freue mich auf jede Reise. Das bedeutet immer ein tolles Abenteuer mit der Mannschaft: Wir spielen zusammen, gewinnen zusammen, verlieren zusammen und machen sogar Hausaufgaben im Zug. 😉

-Trainingslager Rabenberg:  Die unterschiedlichen Trainingsangebote bei jedem Wetter, und wechselnde Spiel und Sport-Aktionen sind anstrengend aber machen Spaß, fördern den Zusammenhalt im Team und bringen uns echt viel weiter.

-Beim Training kann mich vom stressigen Schulalltag ablenken. Außerdem finde ich mit meinen Freundinnen immer etwas zum Lachen.

-Inzwischen ist der Hockeyplatz ein wichtiger Ort für mich, an dem ich gerne einen großen Teil meiner Freizeit verbringe.

Rotation hat in ganz Berlin einfach die nettesten Leute im Verein. 

Von meiner Schwester Nora habe ich schon gehört, dass das Spaß macht. Als Paul Koch dann im Namen der Trainer auf mich zukam, habe ich direkt eine Woche später angefangen. Mein Trainer-/Co-Trainer Team bei den Minis ist:

  • Luisa Paulisch
  • Annika Thun
  • Paul Koch
  • Leo
  • Maxi
  • Nora
  • Emil
  • Isa

Die Kleinen sind sehr niedlich und lustig. Es ist toll, zu erleben, wenn sie Spaß am Hockey finden.Beim Training der Minis kann ich den Kindern das weiter geben was mir beigebracht wurde und sie motivieren. Luisa bereitet jedes Training vor und schickt vor Beginn einen Plan rum was wir zu tun haben. Das hilft uns, organisiert zu unterstützen.

Ein Traum wäre natürlich die deutsche Meisterschaft einmal zu gewinnen. Realistischer ist aber das Ziel, die Berliner Meisterschaft zu gewinnen. Ein anderer Traum ist es, mal bei einem Auslandsturnier mitzuspielen.

Vielleicht wegen dem Ball der rollt (rotiert).

Keine 😉

Danke Marie, tolles Interview. Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß, Freude und Erfolg beim Hockey mit “ Rolle, rolle Rotation“

P.S. Wer mehr über die Geschichte unseres Vereinsnamen „Rotation“ wissen möchte kann hier nachschauen: Vereinsstammbäume von Hockeyvereinen der DDR – Hockey SG Rotation Prenzlauer Berg Berlin (rotationhockey.de) Die Idee von Marie mit dem rotierenden Ball finde ich toll!