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unsere Hockeycamps - Anja hat den Hut auf

Anja Schutsch im Interview

Hallo Anja,

Es ist Sommer, es sind Ferien und es die Zeit unserer Hockey -Feriencamps. Du bist als unsere „Camp –Verantwortliche“ die gute Seele unserer Hockeycamps. Du hast diesen ehrenamtlichen „Job“ 2020 von Kerstin Blickwedel übernommen. Da wollen wir mehr wissen.

Wie bist du zum Hockey bei uns gekommen?

Geboren in eine Familie von Eishockeyfans hatte mein Sohn Deron sehr früh einen Schläger in der Hand, hat sich aber Schlittschuhlaufen noch nicht zugetraut. Nach einem Versuch beim Fußball haben wir Feldhockey als interessante Alternative entdeckt und sind Anfang 2013 online auf Rotation als Verein in der Nähe gestoßen. Seit 10 Jahren bin ich mit Deron (Torwart der männlichen Jugend) als „Hockeymutti“ nun dabei und seit letztem Jahr ist auch sein Bruder Bjarne bei den Minis aktiv.

Campverantwortliche wird man nicht so mir nix, dir nix. Wie kamst du dazu?

Angefangen hat meine „Campkarriere“ 2015 als Betreuerin beim letzten Camp in Jena. Seit 2016 fahren die Großen ab B-Bereich zum Zeltcamp ins Erzgebirge in den Sportpark Rabenberg und die D- und C- Kinder haben Daycamps in Berlin. 2016 hat Kerstin mich gefragt hat ob ich das Berliner Camp für die Kleinen (damals noch in der Storkower Str) betreuen könnte. 2018 bin ich dann als Begleitung mit nach Rabenberg gefahren. Kerstins Tochter ist dann aus den Camps „rausgewachsen“ und sie hat mich gefragt ob ich die Orga übernehmen könnte und hat mir die Verantwortung übergeben. Seit 2020 bin ich die Campverantwortliche. Die Orga macht mir viel Spaß, auch wenn es mich neben meinen Kindern und einer Arbeit viel Zeit und oft auch viele Nerven kostet.

Welche Aufgaben hast du als Campverantwortliche?

Da gibt es im Frühjahr/ Sommer viel zu tun: das komplette Anmeldeverfahren, Buchungen Rabenberg, in Berlin Essensbestellung, Planung und Bestellung eines Goodies, Besprechungen mit den Trainern, Kontobuchhaltung, Abrechnung, Bezahlungen anweisen, massig E-Mails geduldig beantworten…

Damit in so einem Hockeycamp alles rund läuft, braucht man einen großen Stab an Helfern. Erzähl mal. Wie funktioniert das?

Wir setzen uns im Frühjahr zusammen und planen die Camps. Dann werden die Anmeldeformulare an die Eltern versandt. Bis zu den Camps erfolgen die Planungen, Buchungen, etliche Zoom Meetings, Whats App Nachrichten, E-Mails usw., so dass alle Camps im Juli/ August gut geplant mit vielen fröhlichen Kindern stattfinden können. Nach der großen Abrechnung im September ist für mich dann erst einmal Camppause.

Wer ist in diesem Jahr an deiner Seite?

Alle teilnehmenden Trainer und ihre Netzwerke helfen mit. Für die Camps in Rabenberg sind Fabi und Paul mir großen Hilfen. Für Berlin vor Allem Felix, Hendrik und Moritz Schödel. Nach Rabenberg kommt Jana Rook zur Unterstützung mit und in Berlin benötigen wir helfende Hände durch die Eltern. Tilo Püllenberg managt das Campkonto und muss immer viele Überweisungen tätigen. Katta Bruesehaber designt immer unsere Campgoodies, in diesem Jahr unser schönes Campshirt.

Dieses Jahr haben wir im Sportpark Rabenberg im Erzgebirge zwei Camps; vom 16.-20.7. für unsere Kinder u12 und vom 20.-24.8. für unsere Kinder u14, u16 und Mädchen u18. Zusätzlich finden in der letzten Ferienwoche in Berlin Daycamps (2 oder 3 Tage) für die u8 und u10 Kinder statt.

Welche Wünsche hast du für Rolle, Rolle Rotation?

Für das nächste Jahr benötige ich jemanden der bei der Planung und Durchführung der Rabenberg Camps mithelfen und auch mitfahren kann. Ich werde dann mit Bjarne in Berlin von vorne beginnen. Für Rotation wünsche ich mir weiterhin viele engagierte Trainer und Eltern, so dass alle Kinder und erwachsenen Spieler:innen in dem Mitmachverein glücklich ihren geliebten Hockeysport inkl. Trainings, Spielen, Turnieren, Sommerfest, Camps usw. ausüben können. Weniger meckern, mehr mitmachen…