Triumph der BHV-Mädels und beachtlicher 5. Platz für die BHV-Jungs

Sammelband über die Geschichte des Hockeysports in der DDR

Hockey in der DDR

Der Hockeysport in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) -beginnend nach Ende des II. Weltkriegs bis zum Jahr 1949- und dann in der DDR ist ein abgeschlossenes Kapitel deutscher Sportgeschichte. Im vorliegenden Sammelband wird in 18 Kapiteln und mehreren Anlagen diese Geschichte reflektiert. Für den Hockeysport in der DDR stellte das Jahr 1969 eine Zäsur dar. In diesem Jahr 1969 verabschiedete der DTSB den sog. Leistungssportbeschluss mit dem die Sportarten in der DDR zwei Abteilungen zugeordnet wurden, der Abteilung Sport I und der Abteilung Sport II. Zur Abteilung Sport II gehörten fortan all die Sportarten, die leistungssportlich nicht mehr gefördert wurden. Zu diesen leistungssportlich nicht mehr geförderten Sportarten gehörte seit 1969 auch der Hockeysport in der DDR. Für den Hockeysport der DDR gab es somit ein „vor 1969“ und ein „nach 1969“. Bei der Wiedervereinigung des deutschen Hockeysports 1990 zeigten sich die Spätfolgen dieses DTSB-Leistungssportbeschlusses. Der Hockeysport im Gebiet der vormaligen DDR war nur noch zweitklassig. Der vorliegende Sammelband zeigt an vielen Beispielen welche Konsequenzen der DTSB-Leistungssportbeschluss für den Hockeysport in der DDR hatte und steht damit exemplarisch für die Sportarten die im DTSB der DDR zur Abteilung Sport II gehörten.

Der Sammelband zeigt facettenreich die Geschichte des Hockeysports in der SBZ und in der DDR auf und nennt zahlreiche Protagonisten des Hockeysports im Osten und setzt ihnen damit zugleich ein Denkmal.

Mehrfach wird hervorgehoben, dass die einzelnen Kapitel den Charakter von „Arbeitspapieren“ haben. Mit diesen „Arbeitspapieren“ soll gesichert werden, dass die Geschichte des Hockeysports in der SBZ/DDR nicht in Vergessenheit gerät. Zugleich soll sie die Möglichkeit zu eventuellen späteren Ergänzungen bieten, aber auch all denjenigen, die sich mit Sport- und Hockeygeschichte beschäftigen, Arbeitsmaterial für weiterführende Arbeiten zur Verfügung stellen.

Die Autoren und Mitwirkenden der einzelnen Kapitel sowie Anlagen werden im laufenden Text jeweils genannt.