Mein Verein ist für mich Heimatgefühl

Vorgestellt: Josse Bender

Hi Josse,

ich bin immer auf der Suche nach engagierten Rotationistas, die ich auf unserer Hoempage vorstellen kann. Heike Deutschmann machte mich auf dich aufmerksam und ich habe mal ein wenig in unseren Dateien geblättert. Du bist bereits seit dem 1.1.2010 Mitglied bei Rolle, Rolle Rotation. Als du bei uns mit dem Hockeyspielen anfingst warst du 7 Jahre jung. Heute spielst du in unserer 2. Herrenmannschaft und gibst deine Erfahrungen als Haupttrainer (zusammen mit Pit Krause) unserer wU16 sowie als Co-Trainer unserer wU14 (Meister) weiter. Wenn ich richtig informiert bin, hast du im vergangenen Jahr die C-Trainer-Lizenz erworben. Das alles ruft bei mir Erinnerungen an meinen eigenen Hockeywerdegang hervor. Ich habe nicht nur leidenschaftlich gerne Hockey gespielt, sondern auch sehr früh begonnen, mich als Übungsleiter zu engagieren und zu qualifizieren. 

Darf ich dir ein paar Fragen stellen und dich damit hier auf unserer Homepage vorstellen?

Zum Ende der Kita wollte ich mit meinen Kitafreunden weiter in Kontakt bleiben. Wir wollten alle gemeinsam zum Fußball gehen. Leider wurde ich beim Probetraining nicht angenommen. Das Probetraining fand auf der Ellakay statt. Als meine Eltern gesehen haben, dass es da auch Hockey gibt, wurde ich bei Rotation Hockey angemeldet. Ich weiß noch, dass ich am Anfang nicht so den Anschluss in der Mannschaft gefunden habe. Dann hat es beim Abrafaxecup aber klick gemacht. Ab dann bin ich immer gerne zum Hockey gegangen.

Aus meinem direkten Jahrgang spielt leider keiner mehr. Einer meiner besten Freunde, Jasper, spielt aber noch. Mit ihm habe ich in der Jugend jedes zweite Jahr zusammengespielt. Ich habe alle Jugendmannschaften, von den Minis bis zur MU18
durchlaufen. In den meisten Jahrgängen gab es nur eine Mannschaft, in der habe ich jeweils gespielt.
Ich hatte viele Trainer in meiner Zeit. Leo Kunert habe ich zu verdanken, dass ich noch beim Hockeysport bin. Der hat unsere Mannschaft in der MU16 übernommen und mich bis zu den Herren trainiert. Ohne ihn hätte ich wahrscheinlich aufgehört.

Leo hat mich dann auch animiert, meine Trainerlaufbahn zu starten, als Co-Trainer der mu16-Pokalmannschaft. Die mu16 habe ich dann drei Jahre als Co-Trainer in verschiedenen Mannschaften begleitet, bis ich Anfang letzten Jahres in den weiblichen Bereich gewechselt bin. Dort wurde ich stark von Sven gefördert und habe im letzten Jahr sehr viel gelernt. Ich finde es sehr gut, dass bei Rotation junge Trainer gefördert werden und früh Verantwortung bekommen. Man sollte als Haupttrainer aber auch mehr darauf achten, dass die Jugendtrainer auch selbst was lernen und nicht nur stumpf ihre Anweisungen ausführen.

Ich habe meine erste Trainerlizenz vor zwei Jahren gemacht und warte gerade darauf, die nächste zu machen. Hoffentlich wird bald wieder etwas in Berlin angeboten.

Ich bin den Großteil meines Lebens bei Rotation, für mich hat der Verein auch immer ein Heimatgefühl. Dieses Gefühl hat für mich viel mit der familiären Stimmung im Verein zu tun.

Die Entwicklung von Rotation in den letzten 15 Jahren ist der Wahnsinn. Ich hoffe, dass wir uns über alle Altersklassen hinweg weiter in der Hockeyspitze Berlins etablieren. Es aber auch schaffen, in allen Wettbewerben starke Mannschaften zu stellen.

Ich studiere „Geographische Wissenschaften“ an der FU. Da meine Kurse meistens vormittags sind, ist das mit den Zeiten für Hockey i.A. kein Problem. Nur wenn man mal ein Blockseminar hat, kann es zu Überschneidungen kommen. Die sind aber immer nur eine Woche am Stück.