Da wären wir also wieder im Herbst angekommen: meist grauer Himmel, ab und zu Regen (obwohl unsere floralen Zeitgenossen da sicher noch viel mehr vertragen könnten) – draußen ist es einfach nicht mehr kuschelig.
Zeit, einen kurzen Abriss der Feldsaison unserer wu12-Mädchen in die Tastatur zu nageln.
Was sollen wir sagen?! Es war wieder um Einiges besser, als man zu Beginn der Saison hoffen durfte. In 5 Wettbewerben sind unsere Mädels an den Start gegangen, 3 Endrunden wurden erreicht und wir dort haben wir das Podium einmal komplett gestempelt: dritter Platz in der Liga, 2. Platz (der so echt nicht vorherzusehen war – Respekt!) in der Meisterschaft und ein toller 1. Platz um u14-Pokal (wo gegen teils 2-3 Jahre ältere Mädels gespielt wurde). Die Bilanz lässt sich doch sehen, oder?!

Wir Erwachsenen können also wieder einmal nur applaudieren angesichts der Entwicklungen, die einige unserer Mädels diesen Sommer gemacht haben. Da ist echt noch viel Potential versteckt und ich bin verdammt gespannt auf die Hallensaison.
… womit wir beim Eimer Wermut in der Sache wären: diese kommende Drinnen-Spielzeit und alles, was darauf folgt werden leider leider „Fabi-los“ sein. Nach 11 famosen Jahren zieht es ihn zurück in seinen eigenen Kiez und der SCC kann sich mega-glücklich schätzen, dass unser aller Lieblings-Fabi dort die weibliche Jugendabteilung wieder aufmöbeln wird. Vorher ist er bei unserer letzten Trainingseinheit auf der Ella mit viel Brimborium gebührend verabschiedet worden. (Sind auch ein paar Tränen geflossen, aber es wurde auch viel gelacht.)

Hier im Prenzlberg wird also „Team Fabi“ zu „Team Patrick“: kein kompletter Neustart für die Mädels, weil sie ja keine unbekannten neuen Trainer vor die Nase gesetzt bekommen, sondern mit den „Löwenbändigern“ der letzten Spielzeiten weiter machen … nur der Principale ist weitergezogen.

Klar, sind das riesige Fußstapfen, in die wir hier treten und eine Meute … äh Gruppe von etwa 60 Kindern betreut man nicht mal eben mit links. Aber das jetzige Team ist eingespielt, zumindest für die Halle sind wir recht gut aufgestellt und was danach kommt, werden wir sehen. Kann´s kaum erwarten, unserem „Fabster“ das erste Mal auf der Platte zu begegnen – in Hockeyberlin wird das ja hoffentlich recht oft passieren.

Also Blick nach vorn, ab und zu mal schmunzelnd in die Vergangenheit geblickt und jetzt: ab in die Halle mit uns! Rolle rolle !!!!

