Regen, Teamgeist und jede Menge Hockey

Hockey-Sommercamp in Rabenberg

In der letzten Woche der Sommerferien hieß es für 79 Nachwuchshockeyspielerinnen und -spieler: Koffer packen, Hockeyschläger einladen und ab ins Sommercamp nach Rabenberg!

Am Sonntagmorgen, den 16. August 2026, starteten zwei Reisebusse samt Anhängern an der Ella-Kay. Mit dabei waren die Spielerinnen und Spieler der wU14, mU14, wU16 und mU16 sowie ein großes Trainer- und Betreuerteam. Nach der Ankunft im Sportpark Rabenberg gegen 14:30 Uhr ging es direkt los: Zelte aufbauen, Gelände erkunden und natürlich die erste Trainingseinheit absolvieren. Bei der anschließenden Teambesprechung wurde schnell klar: Die nächsten Tage würden intensiv werden – auf und neben dem Hockeyplatz.

Ein nasser Start in die Woche

Die erste Nacht brachte gleich eine besondere Herausforderung mit sich: Regen. Doch die Zelte hielten stand und am Montagmorgen waren alle – zumindest zunächst – wieder einsatzbereit.

Nach dem Frühstück dann allerdings der Schock: Ein Ausrutscher auf der nassen Hüpfmatte führte zu einer ungeplanten Fahrt in die Notaufnahme. Das Ergebnis: Gipsfuß und Gehhilfen und damit leider ein Teilnehmer weniger im Camp. Wir wünschen weiterhin gute Besserung!

Danach ging es zurück zum eigentlichen Programm – und das hatte es in sich.

Hockey von früh bis spät

Der Tagesablauf war sportlich durchgetaktet: Bereits um 7:45 Uhr begann der Tag mit der Morgenaktivierung. Nach dem Frühstück folgten ab 9 Uhr die ersten Trainingseinheiten in verschiedenen Gruppen.

Zwischen Technik, Taktik und Spielformen sowie dem zusätzlichen Torwarttraining blieb aber auch genügend Zeit für Freizeit und Erholung. Nach dem Mittagessen ging es am Nachmittag wieder auf den Platz, bevor das Abendessen neue Energie lieferte. Und wer dachte, damit sei der Hockeytag beendet, lag häufig falsch: Hockeyspiele, weitere Trainingseinheiten oder gemeinsame Aktivitäten standen auch am Abend auf dem Programm.

Besonders viel Spaß machten die verschiedenen Spiele zwischen den Altersklassen und Teams. Ob mU14 gegen wU14wU16 gegen wU14 oder wU16 gegen mU16 – der Ehrgeiz war groß, aber der Spaß mindestens genauso.

Freizeitprogramm mit Abwechslung

Auch abseits des Hockeyplatzes wurde es nicht langweilig. Bowling, Indoor-Laser-Biathlon und Schwimmen sorgten für Abwechslung. Außerdem wurde gemeinsam Hockey geschaut und bei den WM-Spielen der DANAS und HONAMAS mitgefiebert.

Eine ganz besondere Teambuildingmaßnahme hatte sich die mU16 vorgenommen. Gemeinsam mit Bruno ging es frei nach dem Motto „7 vs. Wild“ in den Wald. Dort wurde ein Baum-Tipi gebaut, Kräfte wurden gemessen und vermutlich auch das eine oder andere Horn abgestoßen. Auspowern, zusammenarbeiten und als Team noch enger zusammenwachsen – ob es hilft, wird der weitere Saisonverlauf zeigen. Geschadet hat es jedenfalls nicht!

Regen zum Abschied – Teamgeist bis zum Schluss

Am Donnerstag, den 20. August, stand schließlich die Abreise an. Und der Regen war – natürlich – wieder mit dabei.

Nach dem Frühstück trafen sich alle am Hockeyplatz. Zunächst musste der Pavillon aufgeräumt und das gesamte Equipment gepackt werden. Eine besondere Aufgabe war dabei die Ballsuche im Wald – – man glaubt kaum, wie viele Schlenzer im Laufe der Woche über dem Zaun landeten. Was zunächst einfach klang, entwickelte sich schnell zu einer kleinen Expedition mit waghalsigen Kletteraktionen im Nadeldickicht und ausgesprochen kreativen Ideen bei der Ballbergung.

Zum Abschluss wurde es noch einmal richtig sportlich: Bei einem gemischten Abschlussturnier traten acht Teams auf dem Halbfeld gegeneinander an. Dabei zeigte sich besonders schön, worum es auch im Camp ging: Die erfolgreichsten Teams waren diejenigen, die es am besten schafften, die unterschiedlichen Stärken von Mädchen und Jungs zu nutzen und wirklich miteinander zu spielen.

Danach hieß es endgültig: Taschen packen, Zelte abbauen – selbstverständlich bei Regen – und zurück in die Busse. Gegen 14:30 Uhr machte sich die Gruppe auf den Weg zurück nach Berlin.

Fünf Tage voller Hockey, Training, Regen, gemeinsamer Erlebnisse und jeder Menge Teamgeist lagen hinter allen Beteiligten. Ein großes Dankeschön geht an die Camp-Organisatoren, die Trainer, die Betreuerinnen und natürlich an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die das Hockey-Sommercamp in Rabenberg zu einer besonderen Woche gemacht haben.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!