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Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

2017 ein Jahr der Qualifikation unserer Schiedsrichter und Trainer

Veröffentlicht von Frank Haustein | Abgelegt unter News

2017 haben sich erneut zahlreiche Schiedsrichter und Trainer im Rahmen von Lehrgängen aus- und fortgebildet.
Schiedsrichter:
David Strüben wurde in den DHB-Schiedsrichter-Nachwuchskader berufen und ist damit nun neben Nico Fehn der zweite “Rotationer” in diesem Kreis
Eine BHV Schiedsrichterlizenz erwarben seit 1.1.2017: Dong-In Han, Tim Bley, Isabel Thormann und Jamiro Schweitzer

Trainer:
Die C-Trainer Lizenz erwarben: Johannes Zucht, Nils Meyer Meik Zülsdorf-Kersting
Ihre Lizenz verlängerten: Felix Rugor (A-Lizenz), Daniel Geisler (B-Lizenz) und Tim Bley (C-Lizenz)
Den Basislehrgang zur Erlangung der C-Trainerlizenz absolvierten erfolgreich: Rouven Dyllong, Leo Kunert und Julian Ziech.

D A N K E für euer Engagement

Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 9. Januar 2018 um 11:30 Uhr

Hockey – eine Zeitreise Teil XI: 1980-er Jahre – Torwarthelm, gepolsterte Torwarthose, Brustschutz und Kunststoffschienen kommen

Veröffentlicht von Frank Haustein | Abgelegt unter Hockey-Route 54 · Unsere Clubgeschichte

1966 staunte die Hockeywelt als der DDR-Auswahltorwart Rainer Stephan in einer Länderspielserie gegen Indien erstmals die Torwartmaske zum Einsatz brachte. Wie wohl alle Neuerungen brauchte auch die Torwartmaske Zeit bis sie sich durchsetzen. Ich hatte darüber berichtet, dass das Tragen der Torwartmaske erst 1969 –also drei Jahre nach ihrem „Ersteinsatz“ offiziell durch das Hockeyregelwerk erlaubt wurde, und das zunächst auch nur im Hallenhockey.
Der Torwarthelm kam dann Ende der 1970-er Jahre auf. So ist in den Hallenhockeyregeln des DHSV der DDR von 1976 erstmals der Torwarthelm (neben der Gesichtsmaske) als zulässiger Ausrüstungsgegenstand des Torwartes genannt. Frank Schlageter (u a. 1980 als Torwart Deutscher Hallenmeister beim TG Frankenthal und dann Anfang der 1980 er Jahre beim Berliner HC) berichtete darüber in der DHZ vom 11. November 2013: „So war ich Ende der Siebziger Jahre der Erste im deutschen Hockey, der mit einem Helm statt der bis dahin üblichen Maske spielte und auch der Erste , der die gepolsterte Torwarthose benutzte.“ Es brauchte dann noch geraume Zeit bis der Torwarthelm sich durchsetzte Erst 1994 wurde das Tragen des Torwarthelmes im Hockeyregelwerk zur Pflicht gemacht.
1987 spielten unsere B-Mädchen erstmals mit Torwarthelm wie auf nachstehendem Foto zu sehen ist. Wir nahmen damals mit unserer Mädchenmannschaft an einem Turnier bei Bohemians Prag teil. Da in der DDR solche Helme schwer zu bekommen waren, kauften wir einen solchen eben in Prag.

Janka Haustein 1987 im Tor der Mädchen B von Rotation PB

Der Brustschutz kam vermutlich gleichfalls Anfang der 1980-er Jahre auf. Hier habe ich keine konkrete Jahreszahl, wohl aber ein Foto aus dem Jahr 1982

Eine wahrhaft revolutionäre Neuerung war dann der Einsatz von Kunststoffmaterial für die Torwartausrüstung. Der Prototyp „lag Ende 1983 auf dem Tisch“ berichtet der Vater der Kunststoffschienen und – Kunststoffkicker Frank Schlageter . In der DHZ Nr. 38 vom 14.11.2013 führt F. Schlageter ausführlich uns sehr informativ aus, wie es zu dieser Entwicklung kam. Interessant ist auch hier, dass der Anstoß –wie bei der Torwartmaske- vom Eishockey kam. F. Schlageter berichtet, dass ihn das Reboundverhalten der Eishockeytorwartausrüstung inspirierte. Auch diese Neuerung setzte sich nicht sofort durch F. Schlageter erzählt: „ „Mein Ding hat sich anfangs in keiner Weise durchgesetzt. Praktisch niemand wollte die neuen Schienen haben. Ich war sozusagen fast der einzige, der zwischen 1984 und 1986 in Berlin damit gespielt hat.“
Der Auswahltorhüter Michael Knauth verwendete beim Europacup im Februar 1992 erstmals Handprotectoren aus Kunststoff. Er war nach eigenen Angaben mit der Erste, der weltweit Handprotectoren für Torhüter aus Schaumstoff entwickelte. Die FIH verbot allerdings bei den Olympischen Spielen 1992 solche Handprotectoren wieder bevor dann die Verwendung ab 1993 international wieder zugelassen wurde.

… und heute 35 Jahre später kennt keiner mehr die guten alten Lederschienen und -kicker Wie die Zeit vergeht. Unsere Torwartlegende Dieter Rosenheinrich (Rose) kennt beide Torwartausrüstungen:

Der Einsatz von Kunststoffen ermöglichte es die Torwartausrüstung in anderen Abmessungen zu fertigen als das bei herkömmlichen Materialeinsatz möglich war. Das führte dazu, dass in das Hockeyregelwerk immer mehr detaillierte Festlegungen über technische Parameter der Hockeyausrüstung aufgenommen werden mussten. Erstmals wurden nach meiner Kenntnis bereits 1975 Festlegungen zu den Abmessungen von Torwartschienen getroffen. So ist in den FIH Rules of the Gamen of Hockey im Abschnitt Personal Equipment reglementiert, dass Goalkeepers`pads maximal 12 inches (30 cm) betragen dürfen. Der DHSV der DDR hat das in sein Regelheft 1976 (gültig ab 1.9.77) übernommen. Diese Regelung (30 cm Abmessung) ist für Kunststoffschienen beibehalten worden. Besondere Festlegungen waren mit dem Einsatz von Kunststoff für die Abmessungen des Handschutzes erforderlich. Diese Notwendigkeit führte sogar zu einer Begriffsänderung im Regelwerk. Bis 1996 gab es folgende Festlegungen für den Torwarthandschuh: Diese müssen einzelne Finger haben, die miteinander nicht verbunden sind. Ihre Vorderseite darf nicht breiter als 20 cm sein. 1996/97 wird der Begriff Torwarthandschuh durch den Begriff Torwarthandschutz ersetzt. Das ermöglichte größere Abmessungen (maximal 22,8 cm breit und 35,5 cm lang) und andere Formgebungen. Materialinnovationen gab es natürlich nicht nur bei Torwartausrüstungen sondern auch bei Schlägern und Bällen. Der Umfang solcher „technischen“ Festlegungen im Regelwerk führte schließlich dazu dass es 2004 erstmalig ein Extra-Heft zu den Hockeyregeln mit dem Titel „Technische Bestimmungen über Spielfeld, Zubehör und Ausrüstung“ gab.

Zeittafel:
1966 – Erstmals Torwartmaske
1969 – Torwartmaske offiziell erlaubt
1976 – Torwarthelm wird als zulässige Torwartausrüstung in das Regelwerk aufgenommen
Ende der 1970-er Anfang der 1980-er Jahre – erstmals gepolsterte Torwarthose und Brustschutz
1983 – Prototyp der Kunststoffschienen und –kicker
1992 – erstmaliger Einsatz von Handprotectoren (Torwarthandschutz) aus Schaumstoff, deren Einsatz bei den Olympischen Spielen 1992 allerdings wieder verboten wurde, bevor ihr Einsatz 1993 dann wieder international zugelassen wurde.(Michael Knauth in DHZ Nr. 38 vom 13.11.2003)..
1994 – Helmpflicht
1996/97 – im Regelwerk wird der Begriff Torwarthandschuh durch den Begriff Torwarthandschutz ersetzt
2004 – im Regelwerk wird ein eigenständiges Kapitel ” Technische Bestimmungen über Spielfeld, Zubehör und Ausrüstungen” aufgenommen

(Ich danke Dr. Günther Conradi, der mir unter Verwendung seiner umfassenden Sammlung von Hockey-Regelheften Informationen zuarbeitete)

Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 4. Januar 2018 um 10:06 Uhr

Hockey – eine Zeitreise Teil X: 1966 die Torwartmaske kommt – Beginn der Revolution der Torwartausrüstung

Veröffentlicht von Frank Haustein | Abgelegt unter Hockey-Route 54 · Unsere Clubgeschichte, News

Meine letzte Hockeyzeitreise liegt nun schon zwei Monate zurück. Damals berichtete ich hier in unserer Homepage über ein Feuerwerk an Regeländerungen in den vergangenen 60 Jahren. Heute setze ich diese Zeitreise mit einem Rückblick auf die Revolution der Torwartausrüstung seit 1966 fort. Als ich 1959 mit dem Hockeyspielen begann, waren die Torwarte tollkühne Leute, die jeden Schuss „hautnah“ miterlebten. Sie waren nur geschützt durch ein Paar Lederschienen und –kicker, ein Paar Lederhandschuhe und einen Unterleibschutz – mehr nicht.

Der Transport dieser Torwartausrüstung war damals ein Kinderspiel. Schienen und Kicker wurden mit den Lederriemen um den Hockeyschläger gebunden und fertig war das Hockeypaket. Riesige, sperrige Hockeykoffer waren nicht nötig.
Als schon immer an Hockeygeschichte und Hockeygeschichten Interessierter ist mir eine Parade der Köthener Hockeytorwartlegende Eddy Meyer in Erinnerung über die die DDR Sportzeitung „Sportecheo“ 1953 unter der Überschrift „Einarmiger Hockeytorwart Eddy Meyer köpft Ball von der Torlinie“ berichtet haben soll.. Ich habe mich bei meinem Erfurter Freund Horst Szuba erkundigt, der die Episode bestätigte. Was war passiert? Bei einem Spiel zwischen Turbine Erfurt und Motor Köthen stand Eddy Meyer im Köthener Tor. Durch eine Kriegsverletzung hatte er nur noch einen Arm. Er spielte immer mit einer Schiebermütze und mit eben nur dieser Schiebermütze geschützt köpfte er mit einer Reflexbewegung einen Erfurter Torschuss über die Querlatte.
In den 1950- er und 1960-er Jahren war es übrigens durchaus nicht unüblich, dass Torwärter mit Schiebermützen spielten, wie nachstehendes Foto vom Heidelberger Goalkeeper Hermann Winkler zeigt, der von 1962 bis 1964 für die BRD-Auswahl im Tor stand.

Auch in unserem Verein hatten wir in den 1960-er Jahren mit Wolfgang Voye übrigens einen Torwart, der notfalls seinen ungeschützten Kopf hinhielt, um den Ball abzuwehren.

Wolfgang Voye 1966 in einem Trainingsspiel unserer Herrenmannschaft gegen die DDR-Nationalmannschaft an der Sportschule in Kienbaum

1966 ist das Jahr, in welchem dann erstmals ein Gesichtsschutz durch Torhüter ausprobiert wurden.
Die Auswahltorhüter der DDR-Nationalmannschaft Rainer Stephan und Hans-Dietrich Sasse ließen sich nach dem Vorbild der Torwartkollegen aus der DDR-Eishockeyhochburg Crimmitschau Torwartmasken anpassen. Hans-Dietrich Sasse (Torwart der DDR-Nationalmannschaft von 1963-1979) berichtete darüber in der DHZ vom 18.01.2007: Wir „fuhren zur Anprobe nach Crimmitschau. Erst musste ein Gipsabdruck angefertigt werden … Diese Prozedur war alles andere als angenehm. Das Gesicht wurde eingefettet, die Augen waren mit Mull abgedeckt, die Haare mit einer Badekappe verdeckt und im Mund hatte man einen Schlauch, um etwas Luft zu bekommen. Dann kam im Liegen der Gips drauf und man musste ruhig verharren, bis der hart war. … Nach dieser Form wurde dann das Modell erstellt und darauf im Wechsel Polyester und Glasfasermatten aufgetragen. Vor dem Mund wurde ein Stahldrahtgitter eingearbeitet und die Augenschlitze ausgeschnitten.“ Die Maske wurde dann mit ein paar Gummibändern am Kopf befestigt. Und so sah sie aus – die Torwartmaske aus dem Jahr 1966 (Foto: Sasse)

H.-D. Sasse weiß weiter zu berichten: „Die Hockeywelt staunte nicht schlecht als wir (1966) das erste Mal so auftraten.“ Als die DDR-Nationalmannschaft dann bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko mit Torwartmaske spielen wollte, wurde das von der Turnierleitung verboten. Die Begründung lautete: „Durch den Drahtkorb vor dem Mund können sich die gegnerischen Stürmer verletzen.“ Die Hockey-Torwarte ließen sich durch das „Maskenverbot“ nicht beeindrucken. Mit Hilfe der Radsportmechaniker im Olympischen Dorf gelang es uns –so H.D. Sasse- den Drahtkorb zu entfernen und wir durften erstmals bei einem Olympischen Hockeyturnier unser Gesicht mit einer Maske schützen.

Gesichtsmaske und Torwarthelm mussten allerdings nach dieser Ausnahmegenehmigung in Mexiko noch ihren Weg ins Hockey-Regelwerk finden. Erst auf der FIH-Ratssitzung1969 in Paris wurde beschlossen, den Torleuten beim Hallenhockey ( zunächst nur im Hallenhockey, noch nicht im Feldhockey) Gesichtsmasken zu tragen. Ausdrücklich nicht erlaubt war damals das Tragen von Helmen.
Die Helmpflicht für Torwarte gibt es erst seit 1994.
2005 wird es dann sogar Feldspielern erlaubt, zur Abwehr von Strafecken innerhalb des Schusskreises Gesichtsmasken zu tragen.

Dieser Gesichtsschutz von Torleuten und Feldspielern bei Eckenabwehr hat natürlich auch etwas mit der Entwicklung der „Schusshärte“ zu tun. Als ich mit dem Hockeyspielen anfing, hatte ein scharf geschlagener Ball eine Geschwindigkeit von ca. 80 km/h. Im heutigen internationalen Spitzensport wird ein geschlagener Ball bis zu 140 km/h schnell Geschlenzte Eckbälle erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 125km/h. Da hält kein Torwart mehr seinen ungeschützten Kopf hin.

Abschließend zu diesem Thema noch folgende Anmerkung, die einen direkten Bezug zu unserem Verein haben:
A) Die erste Torfrau der DDR, die mit Gesichtsmaske spielte, war die aus Köthen stammende Heike Grimm, die von 1980 bis 1986 im Tor der DDR-Nationalmannschaft stand. Heike spielte 1991/92 in unserer Damen-Regionalligamannschaft für Rotation PB.
B) Der erste Torwart unseres Vereins, der sich Ende der 1970-er Jahre in Crimmitschau individuell eine Torwartmaske anfertigen ließ war Hans-Joachim Freudenreich (genannt “Freude”) Dazu musste “Freude” gleichfalls nach Crimmitschau fahren und die oben beschriebene Prozedur über sich ergehen lassen. Diese rote Maske kann heute noch bei Freude zu Hause bewundert werden.

C) Am 23.September 1982 trug die DDR-Nationalmannschaft auf unserem Hockeyplatz in der Ella-Kay-Straße ein Länderspiel gegen das Nationalteam der VR China aus. Von diesem Spiel habe ich in meinem Archiv ein Foto gefunden, das den Chinesischen Keeper mit einer solchen Gesichtsmaske zeigt.

Länderspiel DDR-VR China am 23.09.1982 auf unserem Hockeyplatz in der Ella-Kay Straße (damals noch Winsstraße)

Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 1. Januar 2018 um 14:56 Uhr

Zwei FSJler (-innen) gesucht

Veröffentlicht von Machine | Abgelegt unter Frewilliges Soziales Jahr (FSJ im Sport), News

Wir bieten ab 1. August oder 1. September 2018 eine besonders interessante Möglichkeit das Freiwillige Soziale Jahr in einem attraktiven, dynamischen Umfeld zu absolvieren.

Unser besonderer Fokus liegt auf dem Ausbau unserer schnell wachsenden Nachwuchsabteilung. Hier liegen dann auch Deine Aufgaben
• Koordinierung, Training und Coaching im Kinder- und Jugendtraining
• Unterstützung bei unseren Feld- und Hallenturnieren (Kinder /Jugend)
• Unterstützung bei der Organisation und Durchführung von Camps, Trainingslagern und vereinseigenen Turnieren
• Coaching von Mannschaften bei Spieltagen, Turnieren und /oder Meisterschaftsspielen in Abstimmung mit dem Trainerteam
• Unterstützung der Verwaltungsarbeit in unserem Hockeybüro und nicht zuletzt auch Mitarbeit im konzeptionellen Bereich
• Redaktionelle Mitarbeit an der Internetseite des Vereins ( www.rotationhockey.de )

Wir bieten Dir eine große Hockeyabteilung mit knapp 650 Mitgliedern. Ein kompetentes und engagiertes Trainerteam, mit dem Du eng zusammenarbeiten wirst.

Wenn Du zwischen 17 und 27 Jahren alt bist, aktiv Hockey spielst oder gespielt hast, wenn Du gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeitest, wenn Du gerne Verantwortung übernimmst und Dich auch als Trainer weiter qualifizieren möchtest, dann sollten wir uns unbedingt kennenlernen!
Für Dein Jahr bei Rotation erhältst Du die FSJ übliche Bezahlung, außerdem stellen wir ein Jahresticket für den öffentlichen Nahverkehr zur Verfügung und bei Bedarf stehen wir auch bei der Wohnungssuche unterstützend zur Seite.

Wir freuen uns über Deine Bewerbung an:

rtriebel@rotationhockey.de

Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 24. Dezember 2017 um 15:18 Uhr

Zurück in der Ewigen Stadt: haufenweise Kultur, internationales Flair & laufend (!) Sport

Veröffentlicht von Tina Hähn | Abgelegt unter Schlenzelberger

Die Schlenzelberger beim 2. Eternal Hockey Turnier des HC Butterfly in Rom auf dem Podest

Im Dezember letzten Jahres waren wir Schlenzelberger ja erstmals in Hockey-Rom und fanden es dufte. Da sprach nix gegen die Wiederholung unserer ganz privaten Italienreise und dieses Mal waren wir sogar im rotationigen Rudel angereist. Das Turnier der gastgebenden Römer war gewachsen und damit auch das Teilnehmerfeld. So gab es in der Ausgabe Numero Due jetzt eine Konkurrenz für Elternhockey (auf Halbfeld) und eine für „Master“ (sprich: Alte Herren … natürlich von holder Weiblichkeit unterstützt). Wir kamen also in den Genuss, auch mal unsere Rotationer Alten Hasen … pardon, Herren beim Hockeln (und anderen Dingen) zu beobachten und anzufeuern.
Was soll ich sagen – es war wieder ein fantastisches Wochenende, wenn auch nicht alles geklappt hat. Wettertechnisch waren die Götter nicht so ganz mit uns: fehlende Celsius-Grade wurden immer wieder durch Wind und Regentropfen „ausgeglichen“. Besonders abseits vom Spielfeld wurde seeehr viel gelaufen und irgendwie war auch das Geld im Nu ausgegeben (von der Odyssee meiner Sporttasche auf dem Rückflug fang ich gar nicht erst an). Aber was tut man nicht für ein paar Tage „La dolce Vita“ und ein Wiedersehen mit netten Freunden (sogar der Papst war da :heilig: ). Kurz: sportlich liefs ganz gut, gefetzt hat´s allemal und es gab genügend Highlights, um diesen Bericht (mal wieder) klar aus dem Genre Kurzgeschichte herausfallen zu lassen. Machts euch bequem!

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Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 23. Dezember 2017 um 3:18 Uhr

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