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Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

Alte Herren – Vizemeister Halle 2017/18

Veröffentlicht von Tina Hähn | Abgelegt unter Alte Herren, News

Viiiel zu selten ist an dieser Stelle etwas über unsere Alten Herren zu lesen. Das ändern wir jetzt mal schnell, denn Guido hat Erfreuliches zur vergangenen Hallensaison zu berichten:

Seit einigen Jahren bilden die Alten Herren von Rotation, Blau Gelb, Füchse und TiB die Spielgemeinschaft Nordost. Das Team hat gerade die erfolgreichste Hallensaison der vergangenen Jahre gespielt und ist Vizemeister in Berlin geworden.

Nachdem wir die ersten vier Spiele gewonnen hatten, kam es im fünften Spiel zum Showdown gegen die punktgleichen Zehlendorfer Wespen, die Seriensieger bei den Alten Herren in den vergangenen Jahren. Zum Duell gegen die SG Nordost traten die Wespen mit einer deutlich verjüngten Mannschaft an – allen war klar, dass bei diesem Spiel die Entscheidung um die Hallenmeisterschaft fallen würde. Das umkämpfte Spiel haben wir mit 2:1 verloren – auch weil wir unsere Ecken unglücklich gespielt haben. In den folgenden Spielen habe wir die notwendigen Punkte geholt, um den zweiten Platz abzusichern.

Den Titel Vizemeister haben wir gebührend gefeiert und jetzt gilt es, den Schwung aus der erfolgreichen Hallenrunde mit in die Feldsaison zu nehmen.

1 Kommentar » Veröffentlicht am 9. April 2018 um 22:25 Uhr

Hockey – eine Zeitreise Teil XV: Die Revolution des Hockeyschlägers – Der Alu-Hockeyschläger und der Vollkunststoff-Hockeyschläger

Veröffentlicht von Frank Haustein | Abgelegt unter Hockey-Route 54 · Unsere Clubgeschichte, News

Seit 1993 ist es 25 Jahre her, seitdem der Vollkunststoff-Hockeyschläger auf dem deutschen Markt erhältlich war (s. DHZ Nr. 13 vom 15.4.1999). Allerdings gab es in der Abstimmung zwischen nationalem und internationalem Hockeyregelwerk in den 1990-er Jahren Unklarheiten über den zulässigen Materialeinsatz . Zunächst konnten lt. DHB-Regelwerk bis zum 31.10.1998 sogar Schläger verwendet werden, deren Schaft aus Aluminium bestehen durfte. In diesen Aluminiumschaft wurde eine Holzkeule gesteckt und verklebt. Eine unserer damaligen Damenspielerinnen hatte einen solchen Schläger und erweckte damit häufig den Unmut gegnerischer Spielerinnen, die in Unkenntnis des Regelwerkes der Meinung waren, dass ein solcher Schläger nicht zulässig sei. Auffällig waren diese Alu-Schläger durch den lauten metallischen Klang. Verboten wurden diese Schläger erst ab November 1998.
Ende der Feldsaison 1998 wurde allerdings nicht nur der Alu-Schläger verboten, sondern zunächst auch der Vollkunststoffschläger. Ab 1.11.1998 musste zumindest die Schlägerkeule aus Holz sein. Erst zur Feldsaison 2000 durfte der gesamte Schläger, also Schaft und Keule, aus jedem Material, mit Ausnahme von Metall gefertigt sein.
Mit dem Vollkunstschläger konnten maßgeschneiderte und individuelle angepasste Hockeyschläger in jeder Form hergestellt werden. Zwei Modelle stechen dabei insbesondere ins Auge und erforderten reglementierende Festlegungen in den „Technischen Bestimmungen“ des Hockeyregelwerkes.
Da ist zum einen der von Hockeytorwarten verwendete „Zick-Zack-Schläger

Hier wird insbesondere reglementiert, dass die Zick-Zackausbuchtung nur 1* auf der gesamten Schlägerlänge zulässig ist und dass die Ausbuchtung maximal 2 cm betragen darf.
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Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 9. April 2018 um 16:49 Uhr

Dank eurer Stimmen haben wir die 1.000 Euro!

Veröffentlicht von Andrej Oelze | Abgelegt unter Clubleben

Vielen Dank an alle, die beim Voting von Berliner Sparkasse und Radio Berlin 88,8 im März unserem Projekt zum Training der visuellen Wahrnehmung ihre Stimme gaben! Wir haben die Sache gerockt und freuen uns nun offiziell über 1.000 Euro für die Organisation des Sommerfestes! Dank auch an 1.-Herrenspieler Daniel Henn, der die Aktion im Hintergrund koordiniert hatte. Mit 317 Stimmen haben wir es sogar unter die 40 ersten Projekte (von insgesamt 448) geschafft und sind damit der erfolgreichste Hockeyclub Berlins! Was hinter dem Projekt steckt, ist hier noch mal nachzulesen, alles Weitere zum Sommerfest folgt in Kürze an dieser Stelle!

Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 4. April 2018 um 15:45 Uhr

Hockey – eine Zeitreise Teil XIV: Hockeyschläger in der DDR

Veröffentlicht von Frank Haustein | Abgelegt unter Hockey-Route 54 · Unsere Clubgeschichte

Auf unserer Homepage ist zu lesen: „Hockeyequipment und alle Stücke der Rotation-Kollektion sind bei unserem Partnershop A+B Prosport erhältlich“ So einfach ist das heute.
Zu DDR-Zeiten war das ein Traum. Dabei war die DDR noch in der günstigen Situation, dass Hockeyschläger durch den VEB Sportgeräte Görlitz selbst produziert wurden (s. dazu „Hockeyspiegel 5/1977, S.7). Diese einstmals private Firma „Otto Gonschior“ produzierte bereits seit 1919 Hockeyschläger. Sie trugen den Markennamen Gero. Unter den wirtschaftlichen Gegebenheiten der DDR, standen der Firma die erforderlichen hochwertigen Holzrohstoffe nicht oder nur in begrenztem Maße zur Verfügung. Die Schläger der Marke „Gero“ hatten demzufolge –wie in meinem vorherigen Artikel angedeutet – eine schlechte Qualität und wurden in unserem Jargon daher geringschätzig als „Gero-Eiche“ bezeichnet, wenngleich der Schaft natürlich nicht aus Eichenholz bestand.
Hochwertige Hockeyschläger wurden in begrenzter Stückzahl aus Indien importiert. Diese Hockeyschläger wurden aber nicht im Einzelhandel verkauft (um den Kauf durch Nichthockeyspieler zu vermeiden), sondern wurden über einen zentral durch den Trainerrat des DDR-Hockeysportverbandes erarbeiteten Verteilerschlüssel den Hockeysektionen zugeteilt, die dieses Hockeyschlägerkontingent durch das Sporthaus Brühl in Leipzig abrufen konnten. So erhielt unserer BSG Rotation PB folgende Zuteilungen:
1980: 10 Hockeyschläger von DDR weit 515 indischen Hockeyschlägern
1981: 10 Hockeyschläger von DDR weit 525 indischen Hockeyschlägern und
1982: 8 von Hockeyschläger von DDR weit 380 indischen Hockeyschlägern.
Ich bitte darüber nicht einfach hinweg zu lesen, sondern sich das vor Augen zu halten. Unserer Sektion (unserem Verein) wurden in den genannten drei Jahren insgesamt 28 indische Hockeyschläger zugeteilt. Heute unvorstellbar. So war das aber. Unvorstellbar ist sicher auch, dass diese Zuteilung im Aufgabenbereich des Trainerrates des DHSV lag.
Um diese Importabhängigkeit zu vermeiden, wurde in der DDR unter dem Schlagwort „Importablösung“ in den 1980-er Jahren daran gearbeitet, Hockeyschläger ohne importierte Rohstoffe herzustellen. Dazu wurden Versuche unternommen „verleimte Vollhockeyschläger“ herzustellen, Das waren Hockeyschläger, die aus mehreren Sperrholzschichten verleimt wurden. Diese zu Ende der DDR durch die Firma Reinhardt Mißler in Meerane produzierten Hockeyschläger wurden notgedrungen vor allem im Kinderbereich genutzt, waren eine reine Notlösung und qualitativ völlig unbrauchbar.


Linkes Bild: unten Hockeyschläger der Firma Gonschior aus den 1950-er Jahren, darüber „Sperrholzschläger“ der späten 1980-er Jahre der Firma Mißler.
Rechtes und unteres Bild: Die Sperrholzstruktur der Keule ist gut erkennbar.
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Jetzt kommentieren » Veröffentlicht am 3. April 2018 um 18:31 Uhr

Hockey – eine Zeitreise Teil XIII: Die Revolution des Hockeyschlägers – Der Hockeyschläger aus Holz – mit einem Epilog zum Osterfest.

Veröffentlicht von Frank Haustein | Abgelegt unter Hockey-Route 54 · Unsere Clubgeschichte

Seit 1993 ist es 25 Jahre her, seitdem der Vollkunststoff-Hockeyschläger auf dem deutschen Markt erhältlich war (s. DHZ Nr. 13 vom 15.4.1999). Davor wurde mit Hockeyschlägern gespielt, die aus Holz hergestellt wurden. Es ist ohne weiteres einzusehen, dass Holzschläger und Vollkunststoffschläger sich sowohl in der Herstellungstechnologie wie auch in den Eigenschaften ganz wesentlich unterscheiden. Ich gehöre der Generation an, die mit Holzschlägern aufgewachsen ist. Als ich das erste Mal einen Vollkunststoffschläger in die Hand nahm, sagte ich „Der spielt ja fast von alleine“. Damit wollte ich zum Ausdruck bringen, dass sich das Handling grundverschieden anfühlte. Dieser Unterschied war besonders zu spüren, wenn bei kaltem Wetter gespielt wurde, insbesondere im Frühjahr wenn es aus der Halle kommend wieder auf`s Feld ging. Jeder Schlag tat in der Hand weh, weil der Holzschläger, nicht, wie der Vollkunstschläger, in der Lage ist, diese Vibrationen aufzufangen. (Um eine Vorstellung von diesen sehr unangenehmen Vibrationen zu erhalten, nehme man einen beliebigen Holzstock und schlage z. B. gegen einen Stein). Zur Vermeidung solcher Vibrationen des Schlägerschaftes, wurden in den Schaft Gummieinlagen eingelassen, die den Schläger weich und biegsam machten und damit auch solche Vibrationen auffingen. Dazu wurden in den Schlägerschaft Gummieinlagen mit 0,1 bis 0,2 mm Stärke eingearbeitet. Je nach der Anzahl dieser Gummieinlagen wurde zwischen Ein-, Zwei-, und Dreischäftern unterschieden.

Dreischäfter
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1 Kommentar » Veröffentlicht am 30. März 2018 um 18:22 Uhr

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