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Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

Die Sache mit den Bienen und den Blumen oder Rotation ist überall zu finden

Veröffentlicht von Tina Hähn | Abgelegt unter 1. Damen, 2. Damen, 3. Damen

Rolle rolle amüsiert sich prächtig beim 16. Lok-Cup & die Gemüseliebhaber sichern sich Platz Zwo

Sommerzeit ist Ferienzeit und das heißt ja im besten Falle: Strand, Gartenlaube, Sofa oder einfach nur lange Ausschlafen. Was aber machen die Verrückten unter uns, die auch zwischen den Spielzeiten nicht die Finger von der Kelle lassen können?! Sie fahren auf das ein oder andere Spaßturnier und verbinden in lauschiger Atmosphäre das Sportliche mit dem Gemütlichen. Und unter diesen „Hockey-ist-nur-die-eine-Seite-der-Spaßmedaille“-Turnieren ist der Dresdener Lok-Cup schon länger eine feste Größe im orange-blauen Kalender. Die Hockeyeisenbahner haben das Feiern mit kleinen (aber feinen) sportlichen Unterbrechungen in jahrelanger Übung längst perfektioniert und waren auch bei der 16. Ausgabe ihres Cups wieder phänomenal freundliche Gastgeber.
Rotation war mit den Damen unter dem Tarnnamen „Gurkentruppe“ am Start, aber auch bei den „Berliner Gören“ (Katis angestammtem Reiseteam), den Obermenzinger „AlkoHoliChicks“ (aus Sophies alter Münchener Hockeyheimat) und der Dresdener Zuflucht (Jojos Elbflorenzer Wurzeln) sah man das ein oder andere bekannte Gesicht aus Rotationistan … und mir als Goalie fiel es spielend (!) leicht in etwa fünf verschiedenen Teams mitzumischen. Dazu gabs reichlich lecker Essen & Trinken (sehr wichtig am Ufer der Träume), Sport der verschiedensten Kategorien (von Flunkiball über Chinesisch bis hin zu Beer-Pong … ach ja und natürlich Hockey), sowie schwungvolle Musik fast ohne Ende. Kurz: es war wieder einmal ein faaaaantastisches Wochenende für alle Beteiligten. Danke, ESV!

Traditionell sind die Erinnerungen an den Lok-Cup im Nachhinein immer etwas verschwommen, man konzentriert sich eben mehr auf das Jetzt und Hier. ? Fakt ist, das Gros der Hockeygemeinde schlug bereits am Freitag seine Zelte auf der ESVer Wohnwiese auf. Also wurde (auch das bereits altbewährter Brauch) selbstverständlich am Abend schonmal für die kommenden Höhepunkte vorgeglüht. Als die Nachzügler am nächsten Morgen gegen Zehn eintrafen, war es noch recht ruhig im Camp und bereits vertikale Partygänger berichteten von vereinzelten Tänzen bis zum Morgengrauen. Kann also nicht so schlecht gewesen sein, die Auftaktfete.
Die sportliche Zusammenfassung des Samstages aus „Gurkensicht“ lautete Stunden später in etwa so: eine Niederlage und drei Siege im klassischen Stil (können auch zwei gewesen sein), ein Sieg und eine Niederlage im Flunkiball (sehr populäre, weil alkoholunterstützte Disziplin) und ich meine, die selbstgebastelten Gurkenmäntel haben uns auch zu einem der bestangezogensten Teams gemacht. Nach dem Sport war noch genügend Zeit, sich dem Party-Motto des Turnieres zu widmen und da kamen endlich die Bienchen und die Blümchen ins Spiel. Flowerpower, 70er Jahre und eben die Liebe zur Biene (noch nie so wichtig wie heute!) waren das Thema des Abends und da kann man mit ein paar Handgriffen und etwas Spucke … alternativ auch Klebeband und Plüschdraht schon Einiges erreichen. Ick fand jedenfalls, wir sahen echt schnieke aus. ?

Die Fete selbst war dann auch echt großartig. Sie wurde im gewohnten EVSer Stil vom legendären Rock-Duo „Rods of Love“ eingeläutet (oder besser eingeschrammelt), hatte von Rock über Pop bis zum unvermeidlichen Schlager alles zu bieten und es gab nur einen kleinen Makel. Nachdem es im Vorjahr wohl Stress mit dem Ordnungsamt und den Nachbarn gab, durfte die Chose laut Auflagen nur bis 3 Uhr morgens gehen und der DJ reizte den Zeitrahmen vorbildlich bis zur letzten Sekunde aus. Danach blieben die echten Partyhasen noch an der Theke hängen, ich bin aber dem Ruf des Schlafsacks gefolgt.

Am Sonntag folgte einem morgendlichen Sieg (ihr wisst schon: Party hard, Play hard) ein Halbfinale, wenn ich mich recht entsinne gegen die „Bierathletinnen“. In einer rassigen Party stand es lange Spitze auf Knopf, erst als Rhoode die Kugel per Schlenzer unhaltbar ins Dreiangel setzte, hatten wir das Finale in der Tasche.
Und in eben diesem Finale trafen wir dann ausgerechnet auf unsere Sophie, regelmäßigen Rotationer Fans auch bekannt als flinke Flügelstürmerin unserer Damen. Das Spiel war schnell und hochklassig, beide Teams trennte nur wenig. In solchen Fällen macht die Effizienz vorm Kasten eben den Unterschied und da waren die „Chicks“ den Gurken um einen Tick überlegen. Während wir zunächst die Keeperin warm schossen, holten sich die Münchnerinnen zwei Penalties und versenkten die auch. Wir konnten nachziehen und nach einem gehaltenen Siebener der Münchnerinnen sogar gleichziehen. Aber kurz vor Knapp schliefen wir dann eine Idee zu lange und so kam die gegnerische Stürmerin unbedrängt vom linken Schusskreis zu Abschluss. Das 2:3 nur Mikrometer neben den Innenpfosten besiegelte den Münchner Triumph. Zwar schade, dass die Bajuwarinnen nach dem Abpfiff keine rechte Zeit mehr für eine zünftige Verabschiedung hatten (außerhalb der 20 Hockeyminuten sollte schließlich der Spaß im Vordergrund stehen), aber Schwamm drüber. Verdient hatten sie sich die Siegerlok jedenfalls.

Summa summarum haben wir in Dresden wieder alle unseren Spaß gehabt und schon im Vorfeld haben wir auch nix Anderes erwartet. Janna (sonst ja immer zwischen den Pfosten unterwegs) hat ihre Bude gemacht. Karla, Koko und Rhoode haben wunderschöne Tore eingelocht. Laura war mit Restalkohol im Blut immer noch schneller als wir alle ohne und wir konnten Katha (sonst jobmäßig in Katar unterwegs) trotz Muskelzwacken ihren Heimaturlaub versüßen.
Das schreit nach einer Wiederholung beim 17. Lok-Cup!

Rotationistas am Start: Janna, Katha, Kati, Karla, Koko, Laura, Luna, Lena A., Lena M., Pauli, Rhoodi, Sophie und icke, sowie Jojo, Konsti, Moritz & Ole

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Veröffentlicht am 16. Juli 2019 um 17:54 Uhr

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