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Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

Damen RL: Wertvolle Punkte im Abstiegskampf & noch drei Partien bis Buffalo

Veröffentlicht von Tina Hähn | Abgelegt unter 1. Damen

RPB schlägt TSV Leuna mit 4:2

Die Hallensaison in der Regionalliga neigt sich allmählich ihrem Ende entgegen und das Rennen um die Nichtabstiegsplätze geht in die letzten Runden. In einer engen Liga ist nach dem heutigen Sonntag eigentlich nur Zweierlei klar: Leuna wird absteigen (daran gibt´s rechnerisch nix mehr zu rütteln) und Osternienburg wird die Relegation um den Aufstieg spielen (es sei denn, die Damen spielen alle ausstehenden Partien ohne Schläger). Der zweite Platz des Charlottenburger SC ist momentan auch recht sicher, aber zwischen den restlichen fünf Plätzen liegen gerade neun Punkte. Die verbleibenden drei Spieltage können da noch Einiges an Bewegung bringen. Aus diesem Grund ist unser heutiger Sieg gegen Leuna zwar enorm wichtig gewesen, eine Vorentscheidung war er jedoch nicht.


Es war Abstiegskampf pur, der Vorvorletzte der Liga (das sind wir) traf auf den Träger der roten Laterne. Im Hinspiel konnten wir auswärts lange dominieren, fingen uns aber nach klarer Führung noch drei Tore und machten die Sache unnötig spannend. Am Ende stand ein Sieg mit einem Tor Vorsprung. Wir waren also gewarnt und wollten deshalb mit der hohen Konzentration aus dem Meerane-Spiel an die Sache ran gehen. Das gelang anfangs so mittelprächtig: der Ball lief gut, aber noch nicht mit maximaler Härte und Präzision. Es gab die eine oder andere Szene vorm gegnerischen Gehäuse, aber der zwingende Abschluss fehlte noch. Dann kamen die Leunaerinnen zum ersten Mal in unser Revier (möglicherweise sogar nach einem verbaselten Rotationer Pass) und holte sich eine erste Strafecke. Die saß knackig unten links und schon lagen wir 0:1 hinten.
Unter dem Jubel der zahlreichen Fans in heimischer Halle wurde praktisch postwendend geantwortet. Nach einem tollen Lauf und Querpass von Lea glich Karla für uns aus. In der Folge lief es besser und wir hatten mehr vom Spiel. Lena konnte im Nachschuss noch vor der Pause die Rotationer Führung eintüten. Vor oder nach diesem Treffer hatten wir noch eine Leuna-Strafecke abzuwehren. Gesehen hab ich´s nicht, aber sie kam halb oder ganz hoch rechts auf unseren Kasten und klatschte dort an eine Verteidigerkelle. Der Nachschussversuch konnte mit vereinten Kräften abgewürgt werden und der Ball wurde geklärt.

In Halbzeit Zwo stand Leuna immer noch häufig im „Ostblock“ (áka 5er Würfel) und wir spielten geduldig drum rum. Weiteren vielversprechenden Torszenen unsererseits fehlten oft nur Zentimeter oder eben Sekundenbruchteile, um die Führung auszubauen. Aber der Druck ließ nicht nach und wir holten uns eine kurze Ecke. Sie landete zwar nicht im Kasten, wurde aber nur auf Kosten eines Siebenmeters vereitelt. Yori (ein steter Unruheherd vorm gegnerischen Kreis) trat an, setzte die Kugel aber etwas zu zentral in die Schienen der Keeperin. Nur Minuten später wiederholte sich die Szene und Rhoode durfte sich vom Strich versuchen: die Kugel sauste halbhoch in zum 3:1 in die Maschen.
Etwa 11 Minuten vor Ende reagierten die Gäste und nahmen ihre Torfrau vom Platz, um fortan in Überzahl anzurennen. In dieser Phase konnte eine weitere Strafecke von uns entschärft werden. Ein Konter über Yori führte sogar zum 4:1 etwa 5-6 Minuten vor Ultimo. Nicht einmal zwei Minuten vorm Abpfiff gab es eine grüne Karte für die Gäste (vermutlich wegen Meckerns mit dem Schiri) und aus Ungleich- wurde Gleichzahl auf dem Parkett, die Leunaer Torfrau blieb allerdings eine Feldspielerin. Sie hat ihren Job übrigens hervorragend erledigt und sich in jeden Ball geworfen, der da aufs Tor kam. Das war schon beeindruckend.
Das Spiel war gelaufen und wir spielten es ruhig runter. Etwa eine halbe Minute vor Ende passierte dann noch was: bei einem Rotationer Aufbaupass über links wurde die ins Spiel stürzende Leunaerin von der Strafbank übersehen. Sie fing den Ball ab, wir stürzten überhastete ihr nach und dabei brachte ein Stockfoul noch eine Strafecke. Es sollte die letzte Aktion der Partie werden und wieder landete sie im Kasten (halbhoch links).

Unterm Strich haben wir also unseren Plan fürs Erste erfüllt, dabei aber zwei Tore zu viel gefangen (bzw. die dazugehörigen Ecken zu leichtfertig hergegeben) und vor allem wieder längst nicht so viele Buden gemacht wie möglich. Der Dreier aber ist ´ne feine Sache.
Auf Platz Sieben (zu den Mädels aus Dresden) haben wir jetzt zwei Punkte „Püfferchen“ und nach oben ist es sogar nur ein Einziger (da steht Steglitz). Blöd für uns, dass wir noch gegen die Top Drei der Tabelle antreten müssen, aber mit einer Leistung wie in Meerane sind wir da nicht ohne Chancen. In zwei Wochen gegen die Tabellenführerinnen sind wir klarer Außenseiter … können also völlig ohne Druck ins Spiel gehen & werden uns so teuer wie nur möglich verkaufen. Basta!

Heute am Start: Karla, Koko, Lea, Lisi, Pauli, Rhoode, Seher, Sophie, Yori & icke

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Veröffentlicht am 3. Februar 2019 um 22:36 Uhr

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