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Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

2. Damen-VL: Da isser, der langersehnte Feld-Aufstieg … und die Weste ist immer noch weiß!

Veröffentlicht von Tina Hähn | Abgelegt unter 2. Damen

Mit einem „jugendlichen“ 3:0 vs. BSC II machen unsere 2. Damen den sportlichen Aufstieg perfekt

Es ist offiziell: die zweite Garde der Rotationer Damen spielt ab kommender Saison drinnen wie draußen in der 1. Verbandsliga, wooohoooo!! :zunge:
Klar werden böse Zungen jetzt nörgeln, dass der Dreier gegen ein Team in Unterzahl geholt wurde und dass selbst NSF (momentan auf dem vorletzten Platz) mit uns aufsteigen wird (was an den 2 Berliner Aufsteigern in die Oberliga und diversen Personalsorgen in der 2. VL liegt … Hockey ist da immer wieder für Überraschungen gut). Das ist uns aber herzlich schnuppe! Wir freuen uns mit all unseren Fans über den Aufstieg und haben ja immer noch die Chance, das Ganze auch standesgemäß von der Pole-Position aus abzuschließen.

Es war auf den letzten Metern noch ein hartes Stück Arbeit, aber nach dem Auswärtssieg bei Argo (vermutlich unser bis dato schwerstes Spiel der Saison) war die Zuversicht groß, dass der vergangene Sonntag alle Zweifel beseitigen würde. Die im Laufe der Partie immer zahlreicher eintrudelnden Fans
bekamen ein gutes Hockeyspiel zu sehen, das allerdings von Rotationer Seite im Prinzip auch Goalies hätte geführt werden können. Weder ich (in Halbzeit Eins) noch Kiki (im zweiten Abschnitt) hatten eine Ballberührung. Dessen ungeachtet gebührt unseren BSCer Gästen dennoch ein dickes Lob für ihren Kampfgeist, sie waren nur mit acht Feldspielerinnen angereist und das ist grade bei diesen sommerlichen Temperaturen kein Zuckerschlecken.

Früh durfte sich die Gästekeeperin auszeichnen und lenkte zwei gute Chancen übers Gehäuse. Xenia sorgte mit einem harten Rückhandpass vors Tor für erhöhten Puls, denn die Kelle unserer rechten Stürmerin (könnte Freddy gewesen sein) verpasste den Stecher nur um Millimeter. Etwas später hätte Kati um ein Haar einen hohen Ball aus der Luft ins Tor bugsiert, allein die Kiste erwies sich als ca. 5 cm zu niedrig. Überhaupt schien das Tor einfach eine Nummer zu klein für uns zu sein, mehrere gute Möglichkeiten endeten knapp neben oder über der Bude.
Ebenfalls sehr früh wurde deutlich wie rosig die Zukunft im blau-orangenen Damenbereich aussehen kann, denn unsere Jugendspielerinnen waren nicht nur in größerer Zahl mit von der Partie (diesmal zu fünft), sie setzten sich auch immer wieder gut in Szene. Das galt an diesem Tag für keine Spielerin so sehr wie für Lili, die im Sturm ihr erstes Punktspiel bei den Erwachsenen machte. Und was für eines! Nachdem wir die gesamte erste Halbzeit das BSCer Tor ohne Erfolg belagert hatten, leitete ein Angriff von Xenia die „Entnagelung“ des gegnerischen Kastens ein. Lilis ersten Torschuss konnte die Keeperin noch parieren, aber mit der zweiten Welle brachte Eva den Ball zurück in den Kreis. Statt die Kugel nochmal in die Keeperin zu ihren Füßen zu nageln, machte Lili den von allen Trainern so oft gepredigten Vorhandzieher und lupfte rückhändig zum vielumjubelten 1:0 ein. Erste Sahne!
Jetzt sollte der Bann gebrochen sein, oder? Eine Schrecksekunde gab es dann doch. Irgendwie mogelte sich ein Pass durchs Mittelfeld zu einer BSC-Stürmerin durch und die erzwang immerhin eine Strafecke. Wie bitter wäre das denn gewesen, wenn die erste gegnerische Anwesenheit in unserem Schusskreis den Ausgleich zur Folge gehabt hätte! Zu unserem Glück missglückte die Herausgabe und wir konnten ohne Kikis Zutun klären.
Der Rest der Partie spielte sich wie bereits zuvor im Mittelfeld oder eben vorm schwarz-gelben Tor ab. Und dann dauerte es auch nicht lange, bevor der Rotationer Block wieder jubeln durfte. Xenia spielte einen diagonalen Ball an den linken Schusskreisrand, Lili legte sich die Kugel vor und zirkelte eine „argentinische Bogenlampe“ zwischen den Tatzen der Keeperin ins Gebälk. Und weil´s so schön war, legte sie kurz vor dem Abpfiff noch das 3:0 für Freddy auf (deren Jugendzeit bei Rotation auch noch nicht lang vorbei ist). In der Bewegung nahm Lili einen Pass aus dem Mittelfeld an und ließ nebenbei gleich zwei Verteidigerinnen stehen. Freddy lief rechts außen mit, warf sich in bester Stürmerinnenmanier in den Diagonalpass und stach zum Endstand ein. Praktisch in den Torjubel hinein erklang der Schlusspfiff. Einfach nur schöööööön!

Zwei Spieltage vor dem Ende ist damit in der 2. Verbandsliga bereits alles klar, aber wir wollen unsere verbliebenden Partien gegen Köpenick und Neukölln natürlich auch noch gewinnen. Es sind beides Heimspiele, Leute – also sehen wir uns am Platz, nicht wahr? Rolle rolle … Rotatioooooooon

Aufsteigerinnen auf dem Platz: Anna, Elsa, Eva, Freddy, Katha, Kati, Kiki, Laura, Lena, Lili J., Nina, Pauline, Tanja, Tina, Tizi, Tona, Xenia

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Veröffentlicht am 22. Juni 2018 um 19:11 Uhr

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