Home Kontakt RSS Feed

Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

Kunstrasen und Tanzschloss – die Hockeyherren in der Feldvorbereitung

Veröffentlicht von Andrej Oelze | Abgelegt unter 1. Herren, News

 

Von Jonas Sydow und Alexander Gollasch

Nach dem Klassenerhalt in der Hallen-Regionalliga hat für uns wieder die Vorbereitung auf die Feld-Rückrunde begonnen. Wie es sich für eine ordentliche Saisonvorbereitung gehört, war wieder eine Turnierfahrt nach Köthen geplant. Ein beschaulicher Ort, in den es uns schon vergangenes Jahr verschlagen hat. Trotz zahlreicher Ausfälle unserer Leistungsträger freuten wir uns auf ein tolles Wochenende zusammen mit den 1. Damen, die sich ebenfalls in Köthen den Feinschliff holen wollten. 

Der Samstag

Der Spielplan hielt für uns am Sonnabend zwei Spiele á 50 Minuten parat. Da wir nur einen Spieler zum Auswechseln hatten, gab der Trainer im ersten Spiel gegen den Osternienburger HC eine ungewohnte Marschroute vor: mit einem 4-1-4-1 vor dem eigenen Kreis keine Räume für den Gegner lassen und so für die Konter etwas Kräfte sparen. Obwohl wir es den O’burgern über weite Strecken schwer machten, kamen sie zu oft zu Torchancen, die sie auch zu nutzen wussten. In der Offensive gelangten wir trotz der defensiven Taktik oft bis ins gegnerische Viertel, wo uns dann aber das ein oder andere Mal die Ruhe zum Auskontakten gefehlt hat. Am Ende stand es 0:5 für den OHC.

Nach guten Analysen im Nachgang des ersten Spiels stand uns im zweiten Spiel der SV Motor Meerane gegenüber: neues Spiel – neue Taktik. Hinten wieder Mann gegen Mann und vorne ordentlich rauf. Dieser Plan sollte weitestgehend funktionieren. Wir erspielten zahlreiche Torchancen, die wir nutzen konnten und auch per Strafecke waren wir erfolgreich. Unser Eigengewächs Tim stach mit seiner Leistung aus der Masse heraus. Einige wenige Unkonzentriertheiten in der Defensive führten zu den beiden Toren auf Meeranes Seite. Mit diesen Sieg konnte in den gemütlichen Teil des Wochenendes gestartet werden: Die Damen zum dritten Sieg singen, Bëgo, Buffet, Spaziergang zum Hotel, Tanzschloss, fertig.

Der Sonntag

Am zweiten Tag des Turniers erwartete uns das Spiel um den dritten Platz gegen den SSC Jena. Am Frühstückstisch ließen sich in den Gesichtern noch hinterbliebene Spuren des großen abendlichen Teameventspektakels im Tanzschloss Köthen ablesen. Unsere Kadergröße war auf genau 10 Feldspieler plus Torwart zusammengeschrumpft. Kurzerhand rekrutierten wir unseren Athletiktrainer André für die Sturmreihe.

Die sportliche Motivation war noch nicht vollends in die Köpfe unserer Mannschaft zurückgekehrt. Und so blieben wir in der strahlenden Mittagssonne zunächst deutlich hinter unseren Erwartungen zurück. Jena fand immer wieder die Lücken in unserer Raumdeckung und vollstreckte diverse Male. Als der Halbzeitpfiff ertönte, stand es 0:6. In der Halbzeitpause entschied der Trainerstab um die verletzten Spieler Max und Timpo durch eine Neuausrichtung dem Kollektivversagen unserer Abwehrreihe entgegenzuwirken. Schnell fanden wir besser ins Spiel und konnten in der zweiten Halbzeit ein Chancenplus verzeichnen. Nach zwei Standardsituationen konnte Matze mit einem Stecher nach einer Ecke und einem verwandelten Siebenmeter den Rückstand auf 2:6 verringern. Hinten standen wir nun auch sicher und ließen keinen weiteren Treffer zu.

Insgesamt steht uns also ein 4. Platz zu Buche. In Anbetracht der Tatsache, dass wir auf 7 Stammspieler verzichten mussten, können wir mit der Leistung zufrieden sein und auf den positiven Ansätzen aufbauen.

Zwei Wochen noch, dann starten wir in die Feld-Rückrunde. Am Sonntag, den 23. April empfangen wir in der Storkower Straße den TuS Lichterfelde 2, den wir im Hinspiel mit 2:0 besiegen konnten. Darauf folgt eine Serie mit vier weiteren Heimspielen gegen die Füchse (Di., 25.4., 20 Uhr), Berliner HC (So., 30.4., 15.30 Uhr), Blau-Weiss 2 (Di., 2.5., 20 Uhr) und die Wespen 2 (So., 7.5., 10 Uhr)

Zurück
Veröffentlicht am 11. April 2017 um 0:33 Uhr

Schreiben Sie einen Kommentar

Zum Kommentieren müssen Sie angemeldet sein.