Home Kontakt RSS Feed

Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

Saisonstart der Mädchen B: Viel Spaß, eine steile Lernkurve und eine Ergebnisachterbahn …

Veröffentlicht von rOkA | Abgelegt unter Mädchen B

Bei den Mädchen B gehört unser Club mittlerweile zu den Top-Adressen. Qualitativ schon länger, drei der letzten vier Meisterschaftsendrunden fanden mit orange-blauer Beteiligung statt, und seit diesem Jahr erstmals auch quantitativ. Bald 50 Mädchen der Jahrgänge 2003 und 2004 spielen bei Rotation Hockey. Das ist mit Spitze in Berlin und Hockeydeutschland. Und auch wenn da sehr viele Mädchen dabei sind, die noch nicht so furchtbar lange den Krummstab schwingen, im Trikot mit dem „R“ tummeln sich auch bereits viele viele Top-Talente, die auch schon den Geschmack des Erfolges kennen. So hat bspw. die stärkste Vertretung unseres jetzt jüngeren B-Jahrgangs die zurückliegende Hallensaison noch im C-Bereich als inoffizieller Vizemeister knapp hinter den Wespen abgeschlossen.

unnamed

Bei dieser breiten Basis haben wir uns dafür entschieden, ab dieser Saison bis hinein in den B-Bereich bei den Mädels den Fokus auf eine vertraute Wohfühlatmosphäre und eine möglichst breite, langfristig orientierte Weiterentwicklung unserer Talente zu legen. Weniger akademisch formuliert: Die Mädels spielen in ihren vertrauten Jahrgangskonstellationen weiter. Die 03er als B1 in der Meisterschaft und die 04er als B2 in der Liga. Dahinter haben wir dann noch, aktuell eine, Pokalmannschaft, in der die noch nicht so erfahrenen Mädchen beider Jahrgänge ihre ersten Punktspielerfahrungen sammeln, gleichzeitig aber auch im Training gemeinsam mit den Besten ihres Jahrgangs gefördert werden. Und als Bonbon bzw. als kleiner leistungsorientierter Vorgriff spielt eine Auswahl unserer 30 leistungsorientierten B1 und B2 Mädels Samstag für Samstag noch in der zweithöchsten Spielklasse der nächsthöheren Altersklasse, den Mädchen A mit.

Das Ganze bedeutet für das Trainer- und Betreuerteam eine Menge Arbeit, aber auch jede Menge Spaß. Dank eines ganzen Stabes von 10 in den unterschiedlichsten Funktionen betreuenden und organisierenden Eltern und unseren Glücksfällen, Sabrina und André als neuen Athletiktrainern, ist das mit vier zum Teil überlappenden Trainingseinheiten pro Woche und bis zu vier Punktspielen am Wochenende für das Trainertrio Laura, Tim und Robert trotz eines schmerzlichen Mit-Trainer-Verlustes zum Saisonwechsel einigermaßen bewältigbar.

 

Wie läuft es an? Unterm Strich sehr gut. Alle haben viel Spaß, die Trainingsbeteiligung ist bei allen Teams top und die Lernkurve wird immer steiler.

Unsere Pokalmädels haben sich, auch befördert druch eine tolle Turnierfahrt nach Erfurt, mittlerweile zu einem richtig guten Team mit super Stimmung zusammengefunden. Und es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis sich diese Stimmung auch in den ersten Punktspielerfolgen niederschlagen werden.

Unsere hockeyroutinierten 2004er alias B2er sind sicher eines der harmonischsten und symphatischsten Teams im Mannschaftssportkosmos. Alle sind fast immer da. Jede kann mit jeder. Alle achten aufeinander, bringen sich ein und pushen sich auch gegenseitig immer wieder. Und als „die Kleinen“ in bisher fast jedem Match schlagen sie sich mit ihren Spielideen bislang auch sehr achtbar. Wenn dann bald noch die nicht zu übersehenden Defizite in puncto Passhärte und körperlicher Durchsetzungsfähigkeit und vor allem – entschlossenheit ausgemerzt sein werden, dann werden sich noch mehr gegnerische Mannschaften fragen, wo hinten und vorne ist. Denn, kommt diese talentierte Truppe mal ins Rollen, dann sieht das schon nach richtig intelligentem Offensivhockey aus. Bei dem Vorbereitungsturnier in Erlangen gegen Top-Gegner aus den verschiedensten Verbänden wie auch bei manchem Ligaspiel in Berlin war aber zu sehen, dass die Hemmungen, das eigene Können in die Waagschale zu werfen, im noch neuen B-Leistungs-Bereich doch größer sind als es manchmal nötig wäre. Doch gerade auch die Matches in der A-Liga an der Seite der bereits durchsetzungsstärkeren und erfahreneren 03er bringen da schnelle Fortschritte. Und in der Liga sind unsere Mädels trotz kleiner Dämpfer auch bereits auf einem guten Kurs Richtung Endrunde.

Unser B1-Meisterschaftsteam spielt bislang eine auf den ersten Blick etwas kuriose Saison. Nach einem tollen Ostercamp im Olympiastadion schossen sie am Samstag ihres Vorbereitungsturnieres bei den Bären alles kurz und klein, was ihnen vor die Schläger kam. Am Sonntag war dann aber das Pulver verschossen, sicherlich auch, weil einige der stärksten zwischen den beiden Turniertagen noch beim Meisterschaftsauftakt der Mädchen A aushelfen mussten. Beim eigenen Meisterschaftsauftakt gegen einen dieses Mal gar nicht so starken SCC standen unsere Mädels samt Staff aber komplett auf dem falschen Fuß … und, nein hierüber den Mantel des Schweigens … Dafür zeigten die Mädels im Training, bei Testmatches und in der A-Liga, was sie mittlerweile drauf haben. Und dann ging es Pfingsten nach Mannheim. Und dort erwischte das Team so etwas wie „die perfekte Welle“. Tolles kreatives Offensivhockey, angereichert mit ohne den Trainer in den Spielpausen bei U16-Länderspielen oder den mitgereisten A-Mädels abgeschauten besprochenen und modifizierten Spielzügen, und ein super Teamgeist brachten Sieg um Sieg … Und am Ende 21:3 Tore und einen klaren Turniererfolg vor anderen großen Namen wie dem Rüsselsheimer RK, dem UHC Hamburg, TSV Mannheim, Düsseldorfer HC … Am Samstag darauf wurde der Schwung gleich mit in das 10:0 Torfestival in der A-Liga gegen den SCC mitgenommen. Doch wie das im Sport so ist, Entwicklung verläuft in Wellen! Am Folgetag war es eine Mischung aus Müdigkeit, selbstgemachtem Druck  und wahrscheinlich auch dem einen oder anderen komplett schiefen Lebenstag – und das wegweisende Meisterschaftsmatch gegen einen etwa auf Augenhöhe befindlichen BSC ging in der Schlussphase ganz doof mit 1:2 verloren. Im dritten Spiel gegen die irre starken und stabilen Zettis sollte dann gestern auch die Meisterschaftsbilanz positiv gedreht werden. Die Mädels spielten auch fast mit der „Pfingstspannung“ und mit vielen guten Ideen, machten aber zu wenig aus ihren Chancen und mussten am Ende beeindruckt anerkennen, dass die Zettis deutlich stabiler, cooler und klarer gespielt hatten. Bei etwa 6:7 Chancen ist ein 0:3 in einem so wichtigen Spiel dann natürlich doppelt bitter, aber unser in der Breite noch nicht so erfahrenes 03er Team hat in den ersten Feldmonaten eine beachtliche Entwicklung genommen und die Mädels haben sich auf ihre Weise nicht nur vom Teamgeist und Hockeyhunger der 04er anstecken lassen, sie haben auch wiederholt angedeutet, was sie künftig zu leisten in der Lage sein werden, wenn sie ihren Weg so konsequent weiter gehen wie zuletzt.

Wir Trainer und Betreuer freuen uns darauf, Euch weiter auf dieser spannenden Reise zu begleiten, aus dem auch auf höchstem Niveau weniger werdenden Niederlagen gemeinsam noch mehr zu lernen und die häufiger und deutlicher werdenden Erfolge gebührend zu feiern.

 

Zurück
Veröffentlicht am 10. Juni 2015 um 14:32 Uhr

Die Kommentare sind derzeit gesperrt.