Rumpftruppe verkauft sich teuer und begrüßt den "Neuen" an der Seitenlinie | Rotation Prenzlauer Berg
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Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

Rumpftruppe verkauft sich teuer und begrüßt den „Neuen“ an der Seitenlinie

Veröffentlicht von Tina Hähn | Abgelegt unter 2. Damen

Unsere 2. Damen verlieren 0:2 gegen die Bären

Wo andere Rotationer Teams am Wochenende knapp besetzt waren (die Glücklichen ;)), konnten unsere Damen in der 2. Verbandsliga sich diesmal auf ein Durchspielen auf allen Positionen „freuen“ – genau 6 Spielerinnen erklommen die lichten Höhen der Halle in der Schloßstraße. Als Goalie kann man sich dort nach dem Aufstieg in die Halle mit Tasche eigentlich das Warmmachen fast sparen (80 Stufen hab ich gezählt!). Wir wussten also, es würde anstrengend werden, wollten uns aber natürlich nicht einfach so vernaschen lassen. Neben dem eigenen angestachelten Kampfgeist, gab es ja auch noch einen neuen Trainer zu beeindrucken. Rotation-Urgestein Nils hat die Zweiten unter seine Fittiche genommen und wird also zukünftig Daniel dabei helfen, die Meute zu bändigen. Herzlich willkommen im Team, Nils – das soll und wird noch begossen werden!

Klar, dass man sich in „minimalistischer Ausstattung“ keine taktischen Finessen erlaubt. Es galt, so lange wie möglich im 5er Würfel zu mauern und auf Konter und Ecken zu hoffen. Meinereiner versuchte also aggressiv zu spielen und redete viel mit jeder, die zuhörte. Anna und Karo rührten hinten Zement an, Caro und Mareike versuchten vorne für Entlastung zu sorgen. Und Jule hatte die laufintensive „A-Karte“ im Mittelfeld gezogen. Das ging wirklich lange gut. In Halbzeit Eins hatten wir sogar einige Torchancen nach Tempogegenstößen, allerdings nicht halb so viele, wie die Bären. Strafecken, Kombinationen und Alleingänge kamen auf unser Gehäuse – mit Glück und Einsatz hielten wir zur Pause das 0:0. Nach dem Wideranpfiff gelang dann doch das Bärentor, nachdem ich mich von der Mittelstürmerin zu weit nach rechts ziehen ließ. Mit Übersicht passte sie zurück auf die linke Seite und durch ein paar Verteidigerfüße hindurch ging der Ball ins offene Tor. Als später noch das 0:2 fiel (icke voll raus, aber der Ball halbhoch rechts an mir vorbei), waren Jule und Karo (nach längerer Auszeit noch nicht voll im Training) eigentlich schon stehend K.O. und auch alle anderen hatten, sagen wir mal „ihre Spritzigkeit eingebüßt“. Aber es blieb bei diesem Ergebnis und den Umständen entsprechend können wir uns für diese intensive Fitness-Einheit alle auf die Schulter klopfen, denke ich.

Bleibt nur zu hoffen, dass beim nächsten Spiel wieder eine Auswechselbank Sinn macht und dass Nils ausschließlich in Trainerfunktion dabei sein darf – auf deutsch: eine weiblicher Schiri wird gesucht, Mädels (gibt 7 Kröten dafür und tut auch nicht weh)!

Kaputt, ein wenig enttäuscht, aber auch ein bisschen stolz: Anna, Caro, Karo, Jule, Mareike & Tina

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Veröffentlicht am 21. Januar 2014 um 18:37 Uhr

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