Die Schlenzelberger holen den Havelfritzen Pokal nach Berlin | Rotation Prenzlauer Berg
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Die Schlenzelberger holen den Havelfritzen Pokal nach Berlin

Veröffentlicht von Piet Jonas | Abgelegt unter News, Schlenzelberger

Es berichten Jens und Jule:

Man schreibt das letzte Augustwochenende und die Schlenzelberger sind mal wieder auf Reisen. Dieses Mal jedoch in ziemlich nahen Gefilden – in Brandenburg an der Havel. Die Havelfritzen hatten zum Havelfritzen Cup geladen. Perfekte Bedingungen – super Wetter, eine tolle Anlage und der kleine Beetzsee direkt vor der Tür.

Unser Auftaktmatch bestritten wir gegen die Gastgeber, die Havelfritzen II. Entgegen unserer Gewohnheit (der regelmäßige Leser weiß, dass Schlenzelberger und „das erste Spiel des Tages“ nicht die besten Freunde sind), lief es ganz gut für uns. Der erste 7er war noch zum Aufwärmen (es sollte jedoch nicht der letzte Verschossene des Turniers bleiben), aber Sven konnte mit seinem abgeklärt punkten. Auch konnte er aus dem Spiel heraus einen weiteren Treffer für uns landen. Ergebnis: 2:0.

Danach ging’s ins Match gegen die Peffermiehler aus Bad Kreuznach. Auch hier brauchten wir wieder nen 7er um warm zu werden – oder war es doch Taktik? Denn unsere Moni durfte den zweiten 7er des Spiels ausführen und siehe da, sie versenkte das Ding im Kasten. Das anschließende Gegentor (nur eine kleine Unaufmerksamkeit unserer Verteidigung) steckten wir weg. Denn wir konnten noch mal Fahrt aufnehmen: Aufbau von Sven über rechts, schneller Konter auf Jens, der legt das Ding am Torwart vorbei auf den langen Pfosten, wo Jule wartet und sicher vollendet. Ergebnis: 2:1 für uns.

Anschließend kamen die Hockeyeulen aus Leipzig. Wir waren drückend überlegen, erspielten viele Strafstöße (ziemlich viele), aber es war das Spiel der vergebenen Chancen – sage und schreibe vier 7er/9er, die wir nicht einlochen konnten (das darf man eigentlich keinem erzählen). Der Leipziger Torwart war einfach nicht zu bezwingen. Ergebnis: 0:0 – bitter.

Nun ja, wir lassen ja den Kopf nicht so schnell hängen – neues Spiel – neues Glück! Der nächste Gegner waren die Schlesischen Löwen aus Niesky. Und: Wir sind ja auch ganz clever – es gab jemanden, der was gut zu machen hatte, der Leipziger Torwart. Ohne lang zu schnacken, wurde dieser verpflichtet, fortan unsere Hütte vor Eindringlingen zu bewahren. Das Spiel? Sehr ausgeglichen, Torchancen auf beiden Seiten, doch niemand konnte das Runde in das Eckige bringen. Auch hier ein 0:0. Sicher war mehr möglich.

Für das letzte Spiel des Tages gegen die Havelfritzen I mussten wir uns also noch mal steigern. Auch das Spiel war anfangs sehr ausgeglichen, aber wir konnten noch einiges reißen: Nachdem wir wieder einen 7er versemmelten, konnte Mara endlich punkten – ein Pass rechts raus auf Jens, der auf die vorm Tor stehende Mara flankt und die aus dem kurzen Handgelenk den Ball über die Linie sticht. Und dann gleich noch ein Konter über die Mitte, Peter in vollem Lauf links raus auf Martin, Flanke am herauslaufenden Torwart vorbei auf den langen Pfosten, wo Jens ihn eiskalt versenkt. Spielstand 2:0. Bedauerlicherweise zogen schwarzen Wolken auf – beim Leipziger Supermann im Tor meckerte plötzlich das Knie, so dass er das Spielfeld frühzeitig verlassen musste. Das hieß für uns: schneller Ersatz musste her. Der am Rand stehende BHC-Tormann gab sich einen Ruck und sprang (im wahrsten Sinne des Wortes) kurzfristig ein. Die leichte Verwirrung aller sorgte für etwas Unkonzentriertheit, so dass die Havelfritzen ihre Chance nutzten und einen Treffer landeten. Ergebnis 2:1. Die anschließende Therapie für das Knie hieß natürlich „Bier“ – hat geholfen…wirklich!

Nun kam die eigentliche Herausforderung, zumindest für einige von uns – ab in den Beetzsee zum schwimmen. Das Wasser war so kalt!!! Aber: Somit waren wir auf jeden Fall fit für die Party. Es gab nämlich jemanden, der hatte sich für den Abend einen Plan ausgemalt, Hockey vom Lande aus Falkensee. Denn das erste Spiel am nächsten Morgen sollte gegen sie stattfinden. So brachten sie Flasche um Flasche an unseren Tisch und als wir – die Schlenzelberger – gegen 23.00 Uhr in Stimmung kamen, wollten der Gegner ins Bett. Ha ha, nicht mit uns! Zwei der HVLer nahmen wir kurzerhand in „Beugehaft“ und begleiteten sie noch ein/zwei Stündchen durch den Abend. Unsere Ausdauer hielt natürlich wesentlich länger an … weiß man ja.

Der Sonntag begann für unsere Camper schon ziemlich früh – lustige Ballermannmucke schallte schon ab 7.30 Uhr über das Gelände – da half nur tief in den kalten See abtauchen und Ohren zuhalten. Und dann kam er, der „ausgeschlafene“ Gegner, die HVLer aus Falkensee. Ein ausgeglichenes, sehr faires, aber hart umkämpftes Spiel, beide Seiten wollten siegen. HVL konnte durch einen 7er in Führung gehen. Das wollten wir nicht auf uns sitzen lassen: Der erste 7er ohne Erfolg – mal wieder. Aber dann war  Sven noch mal dran und versenkte seinen 9er klar (in der letzten Minute!!!). Ergebnis: 1:1.

Dann kamen die Unglaublichen aus Potsdam. Unser Joker Peer war frisch (ohne „HVL-Abfüllung”) und hoch motiviert am Start. Die Potsdamer legten direkt mit viel Druck los, denn wir waren in der Situation, dass wir gewinnen mussten, um unsere Chance auf den Turniersieg zu behalten. Es gab viele Chancen von Potsdam, aber auch Räume für Konter unsererseits. Peer eröffnete mit einem starken Rückhandtor (von links in den Kreis) und Susanne durfte noch mal ran und traf endlich ihren 7er. Ergebnis: 2:0 –  Erleichterung.

Im letzten Spiel ging es gegen die Spätlese vom BHC ran. Vor dem Spiel wurde uns noch die frohe Botschaft verkündet, dass wir mit 3 Toren Differenz gewinnen mussten, um als Turniersieger nach Hause fahren zu können. Blöderweise setzte uns das doch etwas unter Druck – wir haben alles gegeben, aber irgendwie wollte es nicht so richtig laufen. Erst in den letzten Minuten konnten Peer und Sven die Bude zum Klingeln bringen. Ergebnis: 2:0 – Nur?! Nee, es reichte doch – Turniersieg!

Fazit: Ein tolles Wochenende mit netten Teams, wir haben das Ding geholt, aber wir sollten unbedingt 7er üben :hockey:

Das Dream-Team: Sven, Jens, Peter, Peer, Martin, Mara, Moni, Susanne, Jule, Kristina & Fenja

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle, die für uns im Tor standen und natürlich an die Havelfritzen für das tolle Wochenende. Wir kommen gern wieder.

 

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Veröffentlicht am 18. September 2014 um 11:41 Uhr

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