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Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

Cluburlaub am Maschsee. Unsere D- und C-Kinder und der Nana-Cup bei Hannover 78

Veröffentlicht von rOkA | Abgelegt unter Kinderturnier, Knaben C, Knaben D, Mädchen C, Mädchen D

Eine stürmische, spaßige und oftmals spektakuläre Reise

Vier Rotation-Teams mit insgesamt gut 50 großen und kleinen Orange-Blauen hatten am vergangenen Wochenende die Reise zum 3. Nana-Cup auf der wunderschönen Anlage von Hannover 78 angetreten. Da die 78er mit ihrer Gastfreundschaft und ihrer organisatorischen Kompetenz dem Ambiente ihrer Anlage in Nichts nachstanden – dem Vernehmen nach wurden die letzten (volljährigen) Berliner (Eulen) noch zwischen den Spiel(tag)en sehr intensiv und freundlich von den Gastgebern „betreut“ – und da es spannende Wettstreite auf größtenteils guten Kinderhockey-Niveau gab, war es für uns aus der „kleinen Hauptstadt“ (schon klar Herr Bellersen) ein rundes Wochenende.

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Vielleicht nicht ganz Wellness, denn wir hatten ja nicht nur Zeltplätze und Vollpension gebucht, sondern auch ein komplettes Turnierpaket …

Aus rein sportlicher Perspektive fiel das Fazit aller vier Mannschaften dann gemischt aus. Je nach Charakter und Weltsicht hieß aus den Teams mal das Glas sei „halb leer“ oder „halb voll“.

Die Mädchen D waren dieses Mal unser erfolgreichstes Team. Souverän qualifizierten sie sich für die Finalrunde der besten vier Teams ihrer Altersklasse. Dort war dann aber ein wenig die Luft raus und die dicke Frau (Nana-Skulptur als Pokal) musste den etwas reifer spielenden Mädels vom UHC Hamburg überlassen werden. Hauchdünn wurde leider auch Platz 2 verfehlt, doch mit dem 3. Rang bei einem solch stark besetzten Turnier konnten die allermeisten unserer noch vergleichsweise unerfahrenen Mannschaft mehr als zufrieden sein.

Etwas weniger Zufiedenheit herrschte im älteren Girls-Camp. Unsere C-Mädels sind in den letzten Jahren recht erfolgsverwöhnt gewesen und auch der aktuelle Jahrgang zeigt immer wieder, dass bereits eine Menge in ihm steckt, nicht wenige meinen sogar, das schlummere perspektivisch durch die schiere Menge an talentierten und engagierten Mädels vielleicht sogar das größte Potential. In Hannover mussten die Mädchen aber noch einiges Lehrgeld zahlen. Bereits im zweiten Spiel musste eingesehen werden, dass es entscheidend sein kann, wenn die derzeit alles überragende Spielerin ihrer Altersklasse mal einen Moment lang nicht konsequent gestört wird (aber eine hohe Aggi vom Schußkreisrand nach Abdrehen gegen die Laufrichtung hatten einige von uns auch offensichtlich noch nicht auf ihrer Hockeyfestplatte als Option gespeichert ). Nach der doofen aber verdienten Niederlage gegen den Bremer HC ging es dann gegen den Lieblingsgegner UHC Hamburg schon um den Einzug in die Finalrunde. Die Mädels beganngen gut, führten früh 1:0 und sie beendeten das Spiel mit einem furiosen Power-Play … leider lagen dazwischen drei verschlumpfte Minuten, in denen zwei Gegentore kasssiert worden, die am Ende auch nicht mehr egalisiert werden konnten. Also nur 3. Aber einiges gelernt. In der Platzoerungsrunde gab es dann noch drei ordentliche Matches mit jeweils deutlichen Fortschritten und somit einen verdienten fünften Rang. Bei allem Potential: Es gibt noch etliches zu lernen für die MC-Hockeywelt und wenn mal wie jetzt fünf, sechs starke Spielerinnen aus dem älteren Jahrgang nicht mit dabei sind, macht sich das schon bemerkbar, auch wenn alle tolle Leistungen boten.

Ähnlich auch der Befund bei den Knaben C. Immer gut mitgespielt, teilweise richtiggehend begeistert, doch manches Mal im Vergleich zu bereits reifer spielenden Kontrahenten noch zu grün. Auch die C-Jungs verpassten die Finalrunde knapp und etwas unglücklich. In der Platzierungsrunde zeigten sie dafür nochmal ihren Torhunger. Auch hier wäre der Unterschied zu den Topteams aus dem Norden in kompletter Besetzung wahrscheinlich ein anderer gewesen.

Mehr als erfreulich gestalte siche eigentlich der Turnierverlauf der D-Knaben. Eigentlich … Die Jungs waren ohne Auswechselspieler und auch ohne ihren traditionellen „Spielmacher“ an den Maschsee gereist, auch mit zwein Jungs, die noch nicht so lange dabei und noch nciht so spielstark sind. Doch sie spielten im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein ums andere Mal sensationell. Den späteren Turniwerzweiten spielten sie in der Vorrunde sogar regelrecht an die Wand – und sie waren einfach nicht zu schlagen. Allein: Gewonnen wurde auch nicht. Und die Serie hilet bis kurz vor Turnierende, auch wenn dazu hier und da mal alle Unwahrscheinlichkeiten und kuriose lats-minute-Tore zusammenkommen mussten. Dreimal Remis in der Vorrunde: Rang 4, oha! Zweimal Remis in der Platzierungsrunde. Und im letzten Spiel gegen die bis dato erfolglosen Bemeroder. Ein Sieg, endlich ein Sieg und es wäre auch hier Rang 5 geworden. Spiel überwiegend in Richtung des Hannoveraner Tors. Letzte Minute: Freischlag für Rotation und alle vors gegnerische Tor, doch Jakob, der bis dato mit seinen B-Knaben-liken-Hammerbällen unser Spiel geprägt hatte, rutscht zum ersten Mal ab .. der Ball rollt direkt in eine Bemeroder Vorhand und der Knirps dahinter erweist sich im nächsten Moment als pfeilschnell udn wild entschlossen. Antitt über den ganzen Platz und schwupps auch noch vorbei an unserem Keeper … 1:0 … Abpfiff … die Remis-Serie war dann doch noch gerissen. Aber so hatten wir das auch nicht gewollt maulten danach die Jungs. Aber die eine Niederlage und der 7. Platz sorgten nicht lange für Ärger. Auf dem Rasenplatz ging es mit den 78er Jungs schon bald weiter mit dem großen Ball.

Es blieb stürmisch und spaßig bis zur letzten Minute. Im nächsten Jahr werden wir gerne wieder an den Maschsee reisen.

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Veröffentlicht am 6. Juni 2013 um 13:49 Uhr

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