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Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

MB: Unsere Vizeliga“meister“. Rotationistas merkt Euch diese Gesichter! Impressionen vom erfolgreichen Endrundenwochende

Veröffentlicht von rOkA | Abgelegt unter Mädchen B

Ralph Wenzel berichtet von der MB-Liga-Endrunde

Nachdem im Team und bei den „Fans“ überhaupt schon große Freude über das Erreichen der Endrunde herrschte, waren natürlich alle gespannt, wie die Mädchen sich als Außenseiter und Neulinge unter den „Etablierten“ schlagen würden.

Eingeleitet wurde der Samstag teamfördernd mit einem Brunch, bei dem auch noch alle Havanna zu ihrem Geburtstag gratulierten. Zur Feier des Tages gab es eine mit zuckersüßen Hockeyschlägern verzierte Torte und ein großes Hallo beim Übergeben der „rotationistas!!“ – t-shirts.

So gestärkt und motiviert ging es in die Spandauer Halle, wo wir im ersten Spiel gleich auf die haushohen Favoriten vom Potsdamer SU trafen. Der Beifall der mitgereisten Fans brandete das erste Mal auf, als die Mädels mit ihren neuen Trikots aufliefen und ein neidischer Blick der anderen nicht ganz verborgen werden konnte.

Auch wenn das erste Spiel gegen PSU verloren ging, sah man hier schon, was sich unsere Mädchen für die Endrunde vorgenommen hatten, nämlich ihr bis dato bestes Hockey zu zeigen. Schaut man mal auf die Hallensaison zurück: 2. Platz beim Vorbereitungsturnier Werner – Schubert, 3. Platz bei einem gut besetzten Turnier in Goslar, wo schon zu erkennen war, dass diese Mädchen sich zusammen raufen wollten und ihre Stärken, der Zusammenhalt und der Teamspirit noch die hervorstechenden Eigenschaften dieses Teams werden sollten. Schließlich galt es neben den schon fast Routinierten Lili, Laetitia, Luna, Joshy, Isi und Fleur die noch nicht so lange Spielenden wie Havanna, Jogi, Tona oder Merle mitzunehmen. Gerade das ist gut gelungen, so dass die letztgenannten im Laufe der Saison immer stärker wurden.

Dann in der Liga die ersten 2 Spiele gegen PSU und gegen Spandau klar verloren. Manche schauten schon pessimistisch auf das junge Team, ob es nicht überfordert sei in der spielstarken Liga. Hätte man zu diesem Zeitpunkt gesagt, die Mädchen schaffen es in die Endrunde, hätte jeder dies als sehr optimistisch , wenn nicht gar utopisch angesehen. Es war in erster Linie Daniel, der den Mädchen immer wieder Selbstvertrauen durch sein Vertrauen geschenkt hat, der im Training intensiv am Spielverständnis gearbeitet hat und immer wieder jeder einzelnen den Spaß am Hockey „eingeflößt“ hat.

Zurück zur Endrunde: Im zweiten Gruppenspiel trafen unsere MB1 auf das schwer zu spielende Team der Berliner Bären (übrigens hatten wir beide Spiele gegen die in der Hauptrunde verloren). Diesmal mal aber sollte der Spieß umgedreht werden. Das Ergebnis von 1:0 (Tor durch Lili) für uns sagt eigentlich nicht deutlich genug aus, mit welcher Power unser Team dieses Spiel anging. Sie waren kämpferisch, aber auch spieltechnisch überlegen, so dass wir auf jeden Fall schon mal die Nordberliner Meisterschaft gewonnen hatten. Damit war das Halbfinale erreicht – dies schon ein Traum!!!

Im Semifinale kam es zum Aufeinandertreffen mit den Gastgebern, dem Spandauer HTC. Die Spandauer hatten die Hauptrunde hinter dem Giganten PSU als souveräne Zweite abgeschlossen. Leider trafen sie nun auf die SG Rotation Prenzlauer Berg 1! Vor heimischer Kulisse, in eigener Halle wurden die Spandauer im wahrsten Sinne des Wortes niedergerungen. Jeder offensive Versuch der Grünen prallte an unserer Abwehr (Joshy und Laetitia spielten sehr stark! und wussten mit Theresa und Annabelle auch um zuverlässige Back-Ups auf der Bank) ab oder scheiterte an unser ebenso starken Torhüterin Fleur. Nicht minder gelungen die gefährlichen Spielzüge nach vorne über Lili, Havanna, Luna oder Jogi, Isi und Tona, so dass schließlich Havanna (nachträgliches Geburtstagsgeschenk!!) das entscheidende Tor gelang.

Im wahrsten Sinne jetzt schon auf Wolke 7 schwebend gab es nun im Finale gegen die Übermannschaft der Liga (PSU) nichts mehr zu verlieren.

Genauso gingen die Mädels das Spiel an, lautstark unterstützt nicht nur von den zahlreichen Fans, sondern auch von den anderen Teams, die uns überwiegend die Daumen drückten.

Hätte, wenn und aber…, ja hätten die Mädchen die zwei Hundertprozentigen reingemacht – wer weiß, wer weiß… So kam es, daß die Potsdamerinnen wie immer stark eine Strafecke verwandelten und mit ihrem Standardangriff über rechts ein zweites Mal reüssierten.

Trotzdem: gegen PSU nur 2 Gegentore, klasse dagegen gehalten und absolut würdig und verdient im Finale gestanden. Ein große Kompliment kam vom PSU – Trainer, der Befürchtungen um sein Team hatte, wenn das Spiel nur ein paar Minuten länger gedauert hätte. Am Ende muß man aber sagen hat die Liga einer verdienten Gewinner, nämlich die Potsdamer SU.

Über allem für unsere Mannschaft steht aber der nicht zu erwartende Erfolg (ich glaube neben dem Pokalsieg der MC, der größte Erfolg einer Rotation- Mädchenmannschaft „ever“). Bei der Siegerehrung gab es auch den meisten Applaus für unser Team – sie haben viele Fans dazu und einen Haufen Sympathiepunkte gewonnen. Und nun – let´s party!!

 

 

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Veröffentlicht am 12. März 2012 um 17:27 Uhr

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