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Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

KB1: Licht, Schatten, mehr Licht …. Noch mehr Li…??? ;)

Veröffentlicht von rOkA | Abgelegt unter Knaben B

Notizen zum Saisonstart und Findungsprozess unserer KB1. 3:6 vs. Blau Weiss & 4:3 vs. TuSLi

Nach einer noch etwas zerfahrenen Vorbereitung gab es ja ein spielerisch „schwebendes“, schön anzusehendes Auftaktmatch in Potsdam, allerdings gegen einen Gegner, der erstmal auf dem Meisterschaftsniveau ankommen muss.

Gegen Blau Weiss 2 (allerdings steckte zu Saisonbeginn bei einem Nachholmatch mehr „1“ dort drin, wo „2“ drauf stand) sah es am letzten Donnerstag anfangs so aus als könne es so ähnlich weitergehen. Zwar gab’s auch hier ein schnelles, sehr sehr unglückliches 0:1. Doch auch hier powerten unsere Jungs dann mächtig los. Doch bei aller zwischenzeitlicher Power-Play-Überlegenheit: Es wurde schon früh deutlich, dass jeder hier einfach 1, 2 Sekunden weniger Zeit und viel weniger Platz hatte, um was Schlaues mit dem Ball anzustellen als in Potsdam. Das machte sich dann vor allem im Abschluss bemerkbar. Vielversprechende Angriffszüge wurden im Dutzend „verbraten“. Und als dann endlich das 1:1 erzielt wurde, wurde leider mental ein Gang zurück geschaltet. Und das vermochten die Blau Weissen zum 2:1 Pausenstand zu nutzen. Kurz darauf hatten wir sogar Glück, dass es dabei blieb. Im zweiten Durchgang zeigten sich dann vor allem die Grunewalder deutlich besser sortiert. So viel Druck wie in der 1. Halbzeit vermochten wir trotz optischer Überlegenheit nicht mehr aufzubauen. Und vor allem waren unsere Jungs an diesem Tag viel zu langsam im Umschalten vom Offensiv- in den Defensivmodus. Gegen kontergefährliche Blau Weiss mit Killerqualitäten im Kreis, von denen unsere 1. Herren momentan nur träumen … fatal! Zwar steckten unsere Jungs auch noch nicht auf als die Blau Weissen bis auf 4:1 davon zogen, doch die Fortsetzung des Sturmlaufs brachte nichts ein, denn Blau Weiss konterte die zwischenzeitlichen Anschlußtreffer stets bevor wir noch weiter herna kommen konnten. Fazit: Die Chancen waren da, aber es wurde vorne einfach nicht  mit der nötigen Konsequenz und vor allem zu schwach und zu unsdiszipliniert gespielt um das Spiel gewinnen zu können. Das 3:6 am Ende war somit leistungsgerecht.

 

Nur drei Tage später gegen die sehr stark gestarteten Jungs von TuSLi (6:1 zum Meisterschaftsauftakt gegen den BSC und Turniersieg am letzten WE in Bremen) zeigten unsere Jungs dann aber, dass sie eine Menge aus dem Spiel gelernt hatten und dass sie wild entschlossen waren, es jetzt besser zu machen. Folgerichtig erzielten dieses Mal auch endlich mal wir das erste Tor des Matches. Doch nachdem einige Chancen zum 2:0 nicht genutzt werden konnten, kam TuSLi nach starkem Pressing zum zu diesem Zeitpunkt etwas überraschenden Ausgleich. Und danach ging es im offenen Schlagabtausch auf für den frühen Saisonzeitpunkt bereits recht beachtlichen Niveau mit leichten Vorteilen für Orange-blau hin und her. Halbzeitstand 3:2. Mit großem Siegeswillen gingen beide Teams auch in den zweiten Durchgang. Jetzt drückte vor allem Weiß-schwarz, doch dieses Mal stand unsere Defense gut und die Jungs starteten ein ums andere Mal gefährliche Konter – leider noch nicht ganz so schnell und zielstrebig wie Blau Weiss (aber auch daran kann man ja noch basteln). Am Ende eines wahren Krimis stand es dann angesichts des deutlichen Chancenplus im ersten Durchgang und der starken kämpferischen Leistung auch im zweiten nicht unverdient 4:3 für Rotation.

Damit ist der Ausrutscher gegen Blau Weiss einigermaßen wieder repariert. Wichtiger aber noch, die Jungs haben gesehen, was sie leisten können, wenn sie sich auf sich als Team und ihre Stärken besinnen und sich voll reinhängen – auch wenn wie jetzt mit Gustav und Viktor mal zwei ganz wichtige Spieler fehlen.

Jetzt geht’s für das sich langsam aber sicher gut zusammenfindende Team am Wochenende erstmal ins „ferne“Bayern zum bereits im letzten Jahr besuchten Hockey- und Ritterschmaus in Erlangen.

Und danach gilt es die nächsten Meisterschaftsmatches wieder so konzentriert und zielstrebig anzugehen wie das letzte gegen TuSLi und damit auch eine günstige Ausgangsposition für die Matches im Herbst zu schaffen.

 

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Veröffentlicht am 8. Mai 2012 um 13:04 Uhr

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