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  • Frank : Ein großes Dankeschön an alle, die an der Vorbereitung der Feldsaison und an der erarbeitung deds Trainingsplanes beteiligt waren, an diejenigen, die sich um die ""Beschaffung " von Platzzeiten bemüht haben, an diejenigen, die sich bereit erklärt haben als Trainer und Betreuer zu fungieren, und, und,.. und an Robert Kanold, der letzlich alles "zusammengestri ckt" hat.
  • Kalle : Die 4.Herren sind Meister der 2.Verbandsliga!! !!!!Jawoll Jungs hat Spaß gemacht...
  • Frank : herzlichen Dank an Euch !!!
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  • Indie : Reiseteam BoLaLas und Rotationer Herren belegen beim Erfurter Herrling-Turnier die Plätze 2 & 3 - Bericht folgt, sobald also Fakten gesammelt wurden ; )
  • Jörn : NAch erfolgreichem letzten Hallentunier nun die Frage aller Fragen wann und wo kann ich den Ball endlich wieder schlagen.
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  • Robert Kanold : Quinni-Boy, dann wird's ja mal wieder Zeit, die alten Triumphe aufzuwärmen!! :D
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  • quinnnniiii : ...und an die beiden Co-Trainer erinnere ich mich auch noch :)
  • Frank : angesichts der Erfolgsbilanz unserer Junx und Mädchen tauchte die Frage auf, wann das letzte Mal ein Berliner Titel errungen wurde. Das ist über 10 Jahre her. 2001 wurden unsere damaligen B-Junx noch mit bettina Haustein Erster in der Pokalrunde. Von der damaligen truppe noch dabei ist Yannek Stürzl, zwischenzeitlich selbst Ül bei den jetzt so erfolgreichen Kindermannschaft en.
  • Frank : kleiner historischer Rückblick:
  • Indie : Hey, hey, hey! Respekt & Glückwunsch den Mädchen, Knaben und natürlich unseren zweiten Damen. Rollle, rolle ...!
  • Robert Kanold : Meisjes, ihr seid super gewesen. Es war ein einfach nur gigantisches WE mit Euch und Euren größten Fans! Wreiter so!
  • Frank : Glückwunsch auch an unsere 2. Damen, die erneut ohne Torwart antreten mußten und trotzdem 5: 4 gegen Marzahn gewannen.
  • Robert T : 4. HERREN: 17:5 gegen Marzahn gewonnen, Knips Meusel holt die Goalgetterkrone im Herrenbereich, yeah wicked
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Hallenhockey – Quo vadis

Veröffentlicht von Frank Haustein | Abgelegt unter News

Die Hallenhockey EM in Leipzig liegt erst zwei Wochen zurück. Mein Besuch in Leipzig bei diesem in den Medien erneut nicht beachtetem TOP-Ereignis klingt bei mir  unverändert positiv nach. Besonders gefreut habe ich mich, auch zahlreiche Mitglieder unseres Vereins dort zu treffen wie Dana, Dodo, Susi, Jana, Schnetti von den Bolalas, Eltern mit ihren in unseren Teams spielenden Kindern, unseren ehemaligen Damentrainer Christian. Erneut hat Deutschland mit dem Titelgewinn  bei den Damen und Herren bewiesen, daß das deutsche Hallenhockey eine Vormachtstellung hat, wenngleich die Spitze viel, viel enger zusammengerückt ist. Hallenhockey hat mich schon immer vor allem deshalb fasziniert, weil es eine technisch außerordentlich anspruchsvolle, rasante Sportart ist.  Alle die mich kennen, wissen, daß ich immer außerordentlich viel Wert auf eine technsich anspruchsvolle Hockeyausbildung gelegt habe.  Deshalb war für mich eine am Rande der Hockey-EM geführte Diskussion mit u.a. dem Ehrenpräsidenten des DHB Michael Krause und dessen Tochter Alexandra Krause um die Entwicklung des Hallenhockey besonders interessant.  Dabei ging es vor allem auch um die  durch das BRETTLEGEN verhinderte Entfaltungskunst technisch versierter Dribbelkünstler.  Auf der nächsten Sitzung des Rules-Board der FIH wird das Thema einer Änderung der Hallenhockeyregel “Brettlegen” zumindest auf der Tagesordnung stehen.

Für Interessenten empfehle ich einen Blick in den nachstehenden Artikel von Alexandra Krause:

Hallenhockey - Quo vadis?

oder

Hallenhockey - Eine Sportart mit Zukunft? 

Von Alexandra Krause

Ausverkaufte Hockeyhallen, Fangesänge auf den Tribünen und Spitzensport vom Feinsten auf dem Parkett. So präsentierte sich die Sportart Hallenhockey in den 60er, 70er und 80er Jahren. Hockeyhochburgen waren damals Hamburg, Berlin, Rüsselsheim, Frankenthal oder Köln. Fans und Aktive in diesen Städten werden sich gerne an diese Zeit erinnern. ,,Bei Bundesligaspielen meines Clubs TG Frankenthal gegen den Rüsselsheimer RK kamen 2500 Zuschauer”, sagt Olympiasieger Peter Trump. ,,Die Fans wussten, da wird Hallenhockey auf hohem Niveau gezeig1″, so der 213-fache Ex-Nationalspieler, der mit 50 Hallenländerspielen den Rekord unter den deutschen Hallenauswahlspielern hält. Hallenhockey wurde früher ausschließlich in Deutschland gespielt. Der Sport bestach durch gewiefte Stocktechnik der Spieler, zeigte begeisternde Kombinationen mit anschließenden Torszenen und war fesselnd. ,,Da ging eine Partei auch mal 15 zu elf aus”, weiß Trump. Heute gibt es Ergebnisse wie ein 5:4-Sieg der deutschen Herren bei der EM 2010 gegen ltalien. Hallenhockey wurde in Deutschland deshalb gespielt, um die Technik der führenden Feldhockeynationen Indien und Pakistan zu lernen sowie zu ihrem Niveau aufzuschließen. Das Spiel unterm Hallendach hatte Erfolg: Der erste Olympiasieg einer deutschen Herrenhockey-Nationalmannschaft 1972 spricht für sich. Und weitere Siege folgten – auch in der Halle: Eine deutsche Herrenhockey-Nationalmannschaft gewann bisher zwölf Mal bei einer Hallenhockey Europameisterschaft seit Einführung des Wettbewerbes 1974; Die deutschen Damen standen 13 Mal auf dem Treppchen. Vom 13 bis zum 15. Januar 2012 finden erneut Hallen-Europameisterschaften mit deutscher Beteiligung statt. Austragungsort ist die Arena Leipzig. Deutschland ist nach wie vor die Vorzeige-Nation in diesem Wettbewerb – nur, wie lange noch? Denn beim vergangenen Tumier 2010 in Duisburg durften sich überraschend die ukrainischen Frauen die Goldmedaille um den Hals hängen und bei den Männern in Almere (Niederlande) freute sich gar Österreich über den EM-Titel. Die kleinen Nationen stellten der Großen, aber auch Ländern wie den Niederlanden oder Spanien, ein Bein. Wie war das möglich?

Der Grund ist eine entscheidende Entwicklung in spieltaktischer und technischer Hinsicht. Über Jahre hat sich die Technik herausgebildet, die gesamte Schlägerlänge auf den Hallenboden zu legen und zur Spielfläche zu machen. Das Ziel: Auf diese Weise sollen Kombinationsflüsse der gegnerischen Spieler unterbrochen werden. Ergebnis: Die technisch versierten Spieler finden immer weniger Lücken durch den ,,Bretterwald” der,,Brettleger”. Deutsche Hallenspezialisten wie die Olympiasieger Natascha Keller oder Matthias Witthaus, die auf engstem Raum mit dem Ball am Schläger an Gegnern vorbeidribbeln können, bleiben der Strecke. Und: ,,Die technisch unversierten Athleten spielen in der Halle auf einmal eine große Rolle”, sagt Uli Vos, Olympiasieger von 1972. Hallenhockey ist nach Auffassung vieler Fachleute zwischenzeitlich zu einem ,,gelähmten Spiel” geworden. In der Abwehr spielen sich die Verteidiger minutenlang die Kugel hin und her. Findet ein Ball den Weg nach vorn, kann es passieren, dass die Spieler beider Teams das Runde an der Bande einklemmen – es herrscht Stillstand. Es fehlen die begeisternden Kombinationen, die schnellen Wechsel vom einen zum anderen Schusskreis, die Torszenen und die Spannung! Die Entwicklung hat schleichend begonnen. Hockeynationen, die bei Welt- und Europameisterschaften in der Halle mitspielen und keine herausragenden Techniker in ihren Reihen haben, können nur drei Dinge: Laufen, ihre Athletik einsetzen sowie ,,Brettlegen”. Die Entwicklung des Brettlegens ist von minderbemittelten Technikern zur Perfektion ausgebildet worden. Die Spielstärke der Mannschaften pendelt sich auf ein Niveau ein und intelligenten Spielzügen sowie brillanter Hallenhockeytechnik wird kein Raum gelassen. Was ist an diesem Sport daher noch faszinierend und schön? Diese bedauerliche Entwicklung einer Sportart, die früher Zuschauer von den Sitzen riss, führt sogar dazu, dass bei Jugendspielern wohl kein großer Wert mehr auf die Dribbelkunst gelegt wird. Die Olympiasieger von 1972,1992 und 2008 bei den Männern und 2004 bei den Frauen lernten das Dribbeln noch aus dem Effeff. ,,Es zählt heute nur noch das Kollektiv”, schätzt Trump. Die Jugendspieler würden bereits in die Geheimnisse des taktischen Spiels eingeweiht. Und: ,,Vielleicht fehlt auch das individuelle Spiel”, so der Frankenthaler. Experten, die selbst früher Spitzenhockey gespielt haben, rufen nun immer lauter nach einer Änderung der Hallenhockeyregel ,,Brettlegen”. Im Fokus: Schläger dürfen nicht mehr mit der gesamten Länge flach auf den Boden gelegt werden. Dann gäbe es wieder schnelle Kombinationen, Dribblings und faszinierende Torszenen. Der ,,Spielwitz”, der noch Typen wie die Olympiasieger Michael Peter (HC Heidelberg), Rainer Seifert (Rüsselsheimer RK) oder Michael Hilgers (Gladbacher HTC) auszeichnete, würde zurückkehren. Der Raumgewinn und die damit verbundenen  Entfaltungsmöglichkeiten” auf dem Parkett würden dem Hockey seinen Charakter wiedergeben. Die ältere Generation wird sich an die großartigen Auftritte von Spitzenspielern wie Trump in Frankenthal, Peter Kranich in Ludwigsburg, die Brüder Günter und Fritz Krauss aus Mönchengladbach, dem Mönchengladbacher Uli Vos, der auch für den HTC Stuttgarter Kickers an den Start ging, Fritz Schmidt vom Rüsselsheimer RK oder Stefan Blöcher vom SC Frankfurt 1880 erinnern. Aber auch die Spiele der Bundesligisten Berliner HC, Uhlenhorster HC, Uhlenhorst Mülheim, Rot-Weiss oder Schwarz-Weiß Köln waren berauschend. Hallenhockey hat im Gegensatz Hallenhandball und Eishockey mittlerweile den Anspruch einer faszinierenden Hallensportart verloren – es sei denn, eine entscheidende Regeländerung würde wieder für Begeisterung auf den Zuschauer/innen  sorgen! Entscheidend ist, ob der Ruf nach Anderung des Regelwerks beim Europäischen Hockey-Verband (EHF) und Hockeyweltverband (FIH) gehört wird. Bei der FIH steht eine Anderung der Hallenhockeyregel ,,Brettlegen” zumindest auf der Tagesordnung der Sitzung des Rules-Board im März2012 in Singapur.

(Anmerkung: fett gedruckte Hervorhebungen durch mich)

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Veröffentlicht am 29. Januar 2012 um 13:19 Uhr


2 Antworten zu “Hallenhockey – Quo vadis”

  1. Robert Kanold schrieb am 29. Januar 2012 um 19:52 Uhr:

    Eine interessante Diskussion, die Du hier auf unserer Seite trägst Frank. Inhaltlich müssen bei diesem Thema m.E. noch einige Argumente berücksichtigt werden, die in dem Artikel von Frau Krause komplett ausgeblendet werden:
    Mal abgesehen davon, dass ein Hallenspiel ohne “Brettlegerei” für Schiedsrichter ein Albtraum und für die Athleten ungleich gefährlicher wäre, finde ich die Glorifizierung der Ästhetik des Hockeys der 70er und 80er gegenüber dem heutigen schwierig. Würde man nach einer DM-Endrunde der 2010er Jahre eine der selben Altersklasse aus den 1970ern sehen, würde man wahrscheinlich – wie u.a. auch beim Fußball – vor allem die Dynamik und die taktische Struktur des heutigen Spiels vermissen.

    Überdies: Ist es nicht – auch technisch – gerade eine besondere Herausforderung, kompaktere Defensivverbünde zu knacken? Die technischen Lösungen, die da immer wieder gefunden werden stehen m.E. der Brillanz a la Hilgers und Blöcher nicht unbedingt nach – auch wenn sie sich nicht mehr so stark auf das Lösen von 1:1-Situationen konzentrieren, sondern auch das Passpiel beinhalten.

    Warum Hallenhockey auf Bundesliganiveau an Attraktivität verloren hat und warum die anderen aufgeholt haben, steht m.E. auf jeweils anderen Blättern (Regionalisierung und Verkürzung aus Rücksicht auf die – technisch wesentlich komplexere – olympische Kerndisziplin auf dem Feld & einfach auch gute Arbeit bei den vermeintlich Kleinen).

    Also warum die Uhr zurückdrehen und künstlich spieltechnische Innovationen abwürgen? Wer mehr Tore will, könnte bspw. auch für eine Reduzierung der Spielerzahlen oder Banden auch an den Stirnseiten plädieren.

  2. Frank Haustein schrieb am 29. Januar 2012 um 22:37 Uhr:

    Mein Anliegen mit diesem Beitrag am punktspielfreien WE ist es einmal aufzuzeigen, wodrüber sonst noch in der großen weiten Hockeywelt diskutiert wird. Eine Diskussion ist das Thema alle Mal wert. Ganz sicher gibt es Argumente “für und wider”. Das würde aber hier im Rahmen unserer Homepage zu weit führen. Deshalb belasse ich es bei dem Hinweis auf den Artikel von Andrea Krause.
    Anmerkung:
    Versuche, das “Brettlegen” “auszuhebeln” gab es ja schon früher. Ich erinnere mich, daß der damalige Herren-Bundestrainer Pauli Lisseck in den 90-iger Jahren anläßlich einer Hallenhockey-DM im Rahmenprogramm ein Testspiel organisierte, indem das Überlupfen gelegter Bretter zugelassen war. Dieser Versuch führte allerdings “zu nix”.

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