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Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

KB1: Teambuidling und Standortbestimmung … im ersten Punktspiel gegen den Berliner Meister

Veröffentlicht von rOkA | Abgelegt unter Knaben B

Spielerisch zum Teil ansprechende aber aufgrund „schwarzer 5 Minuten“ :head: unterm Strich „suboptimale“ Vorstellung unserer Jungs zum Meisterschaftsauftakt. 0:5 gegen den BHC

Die gemeinsame Saisonvorbereitung unserer Jahrgänge 1999 und 2000 lief noch nicht ganz rund. Erst so langsam kommt Kontinuität in den neuen Trainingsalltag und erst so langsam beginnen sich die beiden Jahrgänge als Mannschaft zusammenzufinden. Das ist sicherlich ganz normal – und bei aller Platzproblematik nichtmal ein Rotation-Spezifikum – doch wenn es dann zu einem so frühen Saisonzeitpunkt gleich gegen ein seit Jahren gut eingespieltes und bereits auf hohem Niveau etabliertes jahrgangshomogenes Team wie die 99er des BHC geht, dann macht sich das schon zum Teil garvierend bemerkbar. Zu Beginn ihres ersten gemeinsam Meisterschaftsauftritts wirkten unsere Jungs noch arg respektvoll und der BHC startete so in die Partie wie sich die Roten das wohl auch erwartet hatten: Mit viel Druck und einigen Chancen. Glück – aber auch viel Engagement und Geschick in der Verteidigungarbeit – für uns, dass diese nicht genutzt werden konnten. Als der BHC dann etwas ungeduldig wurde und unsere Jungs bemerkten, dass da vor allem auch offensiv einiges geht, wurde es ein zunehmend offeneres Spiel. Leider konnten einige vielversprechende Rotation-Angriffe noch nicht richtig effektiv zu Ende gespielt werden. Manchmal fehlte einfach der letzte Wille (= Glaube) zum Torerfolg, zumeist war aber einfach offensichtlich, dass vielen einfach noch das Verständnis dafür fehlt wie ihre neuen Teamkollegen (des jeweils anderen Jahrgangs) spielerisch denn so genau ticken. Da hätten einige Situationen noch klarer auskontaktet werden können. Aber das wird mit der Zeit kommen.

Als alle sich dann schon auf ein 0:0 zur Pause eingestellt hatten und gedanklich wohl schon halb damit beschäftigt waren, wie es danach weitergehen könne, kam der BHC ob einer dicken Unachtsamkeit unsererseits noch mit dem Halbzeitpfiff zu einer Ecke. Allein diese Tatsache schien unsere Jungs schon soweit zu entmutigen, dass sie nur ungewohnt halbherzig herausliefen … Die Quittung: der unglücklich abgefälschte BHC-Schguss landete unhaltbar in unserem Gehäuse. Dem Verlauf des 1. Durchgangs mit der starken BHC-Anfangsphase entsprechend sicherlich verdient, aber gerade zu diesem Zeitpunkt mehr als unglücklich.

Doch es sollte ja noch 25 Minuten geben – und alle waren sich einig: das war gar bicht mal schlecht von uns, das können wir aber noch besser – und gegen diesen BHC, da geht schon (jetzt) was. Entschlossen ging es in den zweiten Durchgang. Doch dann zeigte sich unglücklicherweise gleich, dass wir auch und gerade im individualtaktischen Bereich noch deutlich aufmerksamer und überlegter werden müssen. Da wollten wir nach einem Freischlag einen eigentlich cleveren Seitenwechsel spielen, aber dann hoppelt die Pille zu sehr, der Innenverteidiger sinkt nicht genug ab und der andere rückt zu wenig ballseitig ein …. leichter Ballverlust -> 3 Rote gegen Gabriel im Tor -> 0:2 40 Sekunden nach Wiederbeginn. Das warf uns aus der Bahn. Es folgten weiterte kopflose 4 Minuten, nach denen es 0:4 stand. Erst eine wahrscheinlich ein Tor zu spät genommene Auszeit brachte unsererseits wieder Klarheit in das leider jetzt schon entschiedene Spiel.

Und es sah wieder aus wie nach den ersten 5 Minuten bis kurz vor der Halbzeit: Ausgeglichenes Hin und her auf hohem technischen Niveau mit gutem Einsatz aber auch noch vielen Fehlern auf beiden Seiten – allerdings mit der offenkundig bereits reiferen Spielanlage auf Seiten des BHC. Diese bescherte den Roten auch weiter ein nunmehr aber wieder kleines Spielanteil- und Chancenplus … und leider auch noch Treffer Nummer 5. Drei große Chancen vermochten unsere Jungs auf der Gegenseite leider nicht zu nutzen. In der Schlußminute hätte es dann beinahe aber doch noch eine Ergebniskosmetik gegeben. Zu früh wurde aber hier eine Ecke für uns gepfiffen, da die Pille im Nachsetzen noch über die Linie gedrückt werden konnte. Die Standardsituation konnte dann leider nicht mehr verwertet werden.

Somit stand am Ende ein verdienter aber angesichts der Spielanteile zu hoher Erfolg der Südberliner Gäste. Unseren Jungs bleibt die Erkenntnis individuell in vielerlei Hinsicht mithalten und bereits ganz gut mitspielen zu können aber noch einiges an Abstimmungsarbeit vor sich zu haben, bevor Partien gegen Gegner dieses Kalibers offen gestaltet werden können.

Also Jungs, auf geht’s!

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Veröffentlicht am 9. Mai 2011 um 11:32 Uhr

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