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Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

1. Herren: Zum Einbuddeln. Klassischer Fehlstart der 1. Herren im Spandauer „Sandkasten“

Veröffentlicht von rOkA | Abgelegt unter 1. Herren, News

Es war eine für das Spiel bis dahin bezeichnende Szene. Minute 12: Balbesitz Rotation im Mittelfeld – vorne kein klares Angebot – daher der vermeintlich sichere Querpass – im Sand verhungert – vom SHTC erlaufen – schnelle Ballstaffette der Grünen – von uns nur noch mit dem Körper auf der Linie zu klären – Siebenmeter – Tor – 0:2.

Danach wurde es endlich besser das Spiel der Orange-Blauen. Spandau zog sich zurück und und gut 50 Minuten spielte eigentlich nur noch Rotation. Chancen gab es ebenfalls so einige, gefühlte anderthalb Dutzend, aber so richtig klar war das Wenigste davon. Allein viermal konnte der SHTC-Goalie Tor“schüsse“ wie beim einspielen locker aus seiner festen Position in der Tormitte heraus nach außen wegkicken – und auch bei den beiden Gelegenheiten, bei denen das Tor wirklich schon leer war, wurde die Kugel noch vorbei geschoben. Das grüne Gehäuse schien wie von einem Kraftfeld beschirmt.

Doch es waren nicht nur Pech und die mangelnde Vertrautheit mit dem hierzulande ungewohnten Geläuf, die unsere nahezu in Bestbesetzung und nach einer starken Vorbereitung eigentlich in guter Form befindlichen Herren um den erhofften Ertrag in diesem so wichtigen Match brachten. Es war vor allem der mangelnde Zugang zu dem Spiel. Wie fast immer in den letzten Aufeinandertreffen kam unser Spiel gegen den mit relativ geringem Aufwand agierenden SHTC einfach nicht in Gang. Im Gegensatz zu den letzten Matches haperte es anfangs schlicht und ergreifend am nötigen Engagement im Spiel ohne Ball. Das wurde erst nach dem Rückstand langsam besser und erreichte erst nach der Pause in etwa Normalniveau.

Doch als das Tor einfach nicht fallen wollte, als Angriff um Angriff verebbte und Chance um Chance im vollen SHTC-Kreis vergeben wurde, zumeist standen die Gastgeber mit 11 Mann im eigenen Viertel, erwies sich das anfangs fahrig eingehandelte 0:2 dann auch als für unser an sich auf Aufholjagden spezialisiertes Team als zu schwere Hypothek. Auch die Brechstange, am Ende gar mit 3 Mittelstürmern und weitgehender Aufgabe der Defensive, griff in den letzten 5 Minuten nicht mehr. Die Spandauer kamen mit einem ihrer ganz wenigen Konter in der Schlußminute gar noch zu ihrem dritten Treffer.

Eine bittere Pille also für unser ambitioniertes Herrenteam, das es leider erst – zu – spät geschafft hat, seine Klasse anzudeuten. Es ist deutlich geworden, dass an vielen Schrauben noch weiter gedreht werden muss und dass vieles von dem, was in der Vorbereitung bereits gut funktioniert hat, noch nicht 100%ig etabliert ist. Nun gilt es, erstmal weiter von Spiel zu Spiel und vor allem an das eigene Spiel zu denken und dann zu schauen, was am Ende noch gehen wird.

Mit hoher Motivation wird die Truppe aber sicherlich in das nächste Match am morgigen Dienstag (27. April) auf eigenem Platz gehen: Im Berliner Pokal wird es gegen den Berliner SC um den Einzug ins Halbfinale gehen.

19:45 Uhr – Jahnsportpark

Die 1. Herren freuen sich auf einen starken Gegner, ein flottes Match – und ein begeisterungsfähiges Publikum.

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Veröffentlicht am 26. April 2010 um 11:38 Uhr

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