1. HERREN: Sand im Getriebe oder wat? | Rotation Prenzlauer Berg
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Rotation Prenzlauer Berg

Der Hockeyclub im Herzen Berlins

1. HERREN: Sand im Getriebe oder wat?

Veröffentlicht von rOkA | Abgelegt unter 1. Herren

Touch Down in der Storkowerstrasse, Donnerstag Abend, ein paar Ausfälle waren wieder zu beklagen, Nachholspiel in der 1. VL, gestriger Gegner waren die Sportsfreunde aus Neukölln-Süd aka CFL, Anpfiff 20.30 Uhr, Westkurve wie gehabt mit ein paar Edelfans satt gefüllt.

Nach dem üblichen Aufwärmprogramm, Erläuterung der Taktik durch den Trainer, standen wir vor dem ersten Problem. Der Gegner wollte nicht seine weißen Disko-Trikots überstreifen und da der Gegner in rot spielen wollte und wir als Heimmannschaft nur unser funky Orange im verwaschenen vintage Look aufbieten konnten, standen wir vor einem kleinen Textil-Dilemma. Wat nu? Gott sei Dank gibt es noch unsere Lichtenberger Fußballfreunde, die uns netterweise mit nem Satz ihrer wohlduftenden Trainingsleichen aus der Patsche halfen. Nein, Chanel No 5 war es nicht, es war aber auch nicht der beißende Büffelduft, der sonst unseren kreischend gelben Plastikleibchen entdampft. So liefen wir in einem sexy babyblau auf, die Damenwelt war verzückt.

So, dies erstmal zum Vorgeplänkel, es konnte ins Spiel gehen. Es wurde ein Spiel, daß den Rotationer Naturgesetzen total zuwider sein sollte, denn kaum waren die ersten 10 Minuten rum, hatte die Kasse schon 2 mal geklingelt. Eine wahre Sternstunde erlebte unser Quinne, dieses Mal im zentralen Mittelfeld aufgeboten, absolutes Neuland für den jungen spritzigen Mann.

Bei der ersten Bude tankte er sich per Hundekurve über die rechte Flanke ins Eingemachte des Gegners, Rimpal vergab noch die 100%ige frei vor’m Torhüter, aber schnell blitze Quinne hinzu und drückte ohne vorab Vorhand-Rückhand-Gedöns, die Pille flach ins Tor. So gab er sich quasi selber den Assist zu seiner eigenen Bude. Das 2. Tor entstand aus einem Geistesblitz, ein Freistoß wurde direkt nach dem Pfiff per Selfpass von Quinne in den Kreis getragen und dann sauber nach links abgelegt, wo dann unsere iberische Cobra aka Jaime zuschnappte und den Querpass von seiner Vorhand in den linken Giebel zischen lies.

Tja, das ließ sich ja mal ganz hervorragend an, nach 3 Chancen, gleich 2 Buden, ich dreh durch. Dann fielen wir aber unverständlicherweise in einen lethargischen Trott und gaben dem Gegner mehr und mehr Spielanteile, gegen Ende der ersten Halbzeit konnte sich einer der gegnerischen Stürmer am linken Schußkreisrand durchtanken und donnerte uns eine argentinische Rückhand flach ins lange Eck. Nur noch 2:1, kurz danach erstmal die Halbzeit.

Die 2. Halbzeit ging in dem gleichen Schongang weiter, ein kapitaler Bock im Mittelfeld mündete dann nach Stockschlag im Kreis in einem 7 Meter. Zwar rutsche dem Schützen die Kirsche ein wenig von der Kufe, aber da unser Keeper Christoph sich auf eine halbhohe Rakete eingestellt hatte, konnte er den flachen Ball nicht mehr aus der Ecke kratzen, 2:2.

Am Ende des Tages hatten wir nur noch eine Großchance, die leider Fabian nicht final verwerten konnte und noch 2 kurze Ecken in den Schlußminuten, aber alles blieb ungenutzt. Der Gegner hingegen hatte eine Latte von Chancen und am Ende waren wir mit dem einen Punkt wirklich gut bedient.

Die Torfolge:

1:0 Martin Quinne Quandt
2:0 Jaime Onieva
2:1 (Halbzeitstand)
2:2

Der Kader:

Tor          Christoph
Abwehr    Machine, Jonas, Micha, Alex, Stephan
Mittelfeld Rimpal, Quinne, André, Inge
Sturm      Amardeep, Max, Fabian, Jaime

Was bleibt festzuhalten:

a) es war das bisher schlechteste Saisonspiel, selbst bei unserer 2:10 Demontage gegen TusLi 2 haben wir wesentlich besser gespielt, ich denke mal, gegen das Fichte Hagen des Berliner Hockey Sports, Argo, werden die Karten wieder neu gemischt sein
b) Held des Tages: Quinne (2 Assists, 1 Bude)
c) ach, mehr fällt mir jetzt nicht ein, lassen wir es fürs erste mal gut sein
d) Männers, Sonntag um 12.30 Uhr geht’s gegen Argo, da muß die Luft brennen!!!

Petri Heil, Machine

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Veröffentlicht am 8. Oktober 2010 um 16:41 Uhr


Eine Antwort zu “1. HERREN: Sand im Getriebe oder wat?”

  1. André Richter schrieb am 8. Oktober 2010 um 18:35 Uhr:

    wir verkaufen die spielberichte von machine (rechtschreibfehlerbereinigt) als chronik am ende des jahres. dann können wir uns vom erlös auch wieder topkräfte wie michi e. von güstrow zurückkaufen ;)

    wie immer: prosaische glanzleistung, respekt.